10.05.2016, 07:46 Uhr

Rekordergebnis für Pyhrn-Priel

Pyhrn-Priel verzeichnet ein Plus bei den Nächtigungen (Foto: Foto: OÖT/Röbl)

8,8 Prozent mehr Winternächtigungen als im Vorjahr

PYHRN/PRIEL (sta). In der Wintersaison 2015/16 von Anfang November bis Ende März konnte die Urlaubsregion Pyhrn-Priel bei den Nächtigungszahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 8,8 Prozent erzielen. Es handelt sich dabei ein Rekordergebnis, das dank der guten Pistenverhältnisse in den Skigebieten und trotz der oft kritischen Schneesituation im Tal erreicht werden konnte. Hier zeigt sich einmal mehr die Bedeutung des alpinen Skitourismus. Gerade in schneearmen, warmen Wintern ist ein Skigebiet für eine Tourismusregion von lebenswichtiger Bedeutung, da Angebote wie Langlaufen oder Schneeschuhwandern aufgrund fehlender Beschneiungsmöglichkeiten in tieferen Lagen nicht möglich sind.

Fast alle Gemeinden verzeichneten Nächtigungsplus
Beinahe jede Gemeinde der Urlaubsregion Pyhrn-Priel konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Nächtigungszuwachs aufweisen. Lediglich in Edlbach wurden aufgrund von Ausfällen im Kurbereich die Vorjahreszahlen nicht erreicht. Spital am Pyhrn verzeichnete das höchste Plus. Dieses Ergebnis ist aufgrund eines neuen Betriebes und Zuwächsen bei den bestehenden Betrieben zurückzuführen.

Gäste aus Bayern nahmen zu
Auffallend im Vergleich zum Vorjahr ist der starke Zuwachs von Nächtigungsgästen aus Bayern mit 28,6 Prozent. „Dies lässt sich auf die mangelnde Schneesituation in den bayerischen Skigebieten und die hohe mediale Präsenz von Pyhrn-Priel in den bayrischen Medien zurückführen“, erklärt der Geschäftsführer der Pyhrn-Priel Tourismus GmbH, DI Thomas Scholl.
Insgesamt stiegen die Nächtigungen aus Deutschland um 14,5 Prozent; die Nächtigungen aus Österreich um 8,8 Prozent und die Nächtigungen aus dem übrigen Ausland um 3,9 Prozent. Aus Tschechien, dem drittstärksten Markt, verzeichnete die Region ein Plus von 6,4 Prozent.
Außerdem interessant: Nahmärkte zeigten einen stärkeren Aufwärtstrend als Fernmärkte. „Dies ist sicherlich mit der Situation im Skigebiet mit zwei separierten, kleinen Strukturen zu erklären, die für Fernmärkte mit höherer Aufenthaltsdauer eine schwache Attraktivität aufweisen“, so DI Scholl.

Nachfrage nach Qualitätsbetten ungebrochen
Im vergangenen Winter war die Nachfrage nach Qualitätsbetten ungebrochen. 4-Stern-Betriebe konnten ein Plus von 29 Prozent verzeichnen. 3-Stern-Betriebe erzielten eine Steigerung von 23 Prozent. 1- und 2-Stern-Betriebe mussten ein Minus von 4,5 Prozent hinnehmen. Einen leichten Aufwärtstrend zeigten die Privatbetriebe mit plus 2,8 Prozent.
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