06.07.2016, 09:10 Uhr

Vom Garagenbetrieb zu den Top-Drei der Welt

WB-Bezirksobmann Klaus Aitzetmüller (2.v.re.) hat nach Inzersdorf eingeladen.

Wirtschaft am Kreisverkehr: WB- Business-Lounge in Inzersdorf.

INZERSDORF (sta). In das Betriebsbaugebiet nach Inzersdorf haben der Wirtschaftsbund Bezirk Kirchdorf mit Obmann Klaus Aitzetmüller und Bezirksgeschäftsführer Klaus Weixlbaumer eingeladen. Bei der Betriebsbesichtigung der Firma EDS und 2W System Werkzeug- und Formenbau konnten sich die Gäste vom Know-how und der Schlagkraft der beiden Firmen überzeugen. Die Unternehmen mit 15 Mitarbeitern arbeiten eng zusammen und haben Anfang des Jahres ihr neues Firmengebäude an der Autobahnabfahrt bezogen. "Der Standort ist für uns ideal, die Anbindung an die Autobahn wichtig", sagt Bernhard Winter, Geschäftsführer von 2W. Der Werkzeugbauer ist spezialisiert auf komplexe Spritzgussformen und produziert High-Tech-Düsen für die Firma EDS.
Peter Müller, Geschäftsführer von EDS: "Als ich nach meinem Studium in einer Garage in Deutschland begonnen habe, konnte ich nicht ahnen, was daraus einmal wird. Wir gehören inzwischen zu den drei wichtigsten Düsenbauern weltweit. Der Run auf unsere Produkte ist sehr groß. Es ging in den letzten Jahren ständig bergauf und wir haben derzeit die höchsten Auftragseingänge der vergangenen dreizehn Jahre. Momentan gibt es bei uns nur eine Richtung – die nach oben." Breitschlitzdüsen der Firma EDS werden für Extrusionsanlagen nach Indien, China, Südafrika und USA geliefert.
Wirtschaftsbundobmann Klaus Aitzetmüller: "Es ist ein toller Wirtschafts- und Betriebsstandort. Unsere Unternehmer leisten aber nicht nur hier gute Arbeit. Die Auftragsbücher sind großteils gut gefüllt. Ich würde mir aber trotzdem eine bessere und positivere Grundstimmung wünschen." Auch Rene Haidlmair vom gleichnamigen Werkzeugbauer in Nußbach stößt ins gleiche Horn. "Eine positive Stimmung ist wichtig um erfolgreich sein zu können. Man muss sich auch manchmal etwas trauen, auch wenn die Rahmenbedingungen oft nicht die einfachsten sind. Die Bürokratie ist gewachsen. Auf die Individualität der Firmen wird oft keine Rücksicht mehr genommen."

Fotos: Staudinger
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