23.05.2016, 12:21 Uhr

3. Juni bis 1. Oktober: Waldes Zeitgenossen im Museum Kitzbühel

Max von Esterle, Edith an der Seine, Pastell, 1901. (Foto: Plattner)

Die diesjährige Sommerausstellung des städtischen Museums Kitzbühel widmet sich der Malerei der klassischen Moderne in Tirol.

KITZBÜHEL. In der Gegenüberstellung zu Waldes Bildern und in ausgewählten Themenkreisen werden Gemälde und Grafiken aus einer selektiv zusammengestellten Privatsammlung präsentiert, vertreten sind unter anderem Max von Esterle, Hilde Goldschmidt, Carl Moser, Arthur Nikodem, Wilhelm Nicolaus Prachensky, Rudolf Wacker, Hans Weber-Tyrol oder Max Weiler.

Die Bezüge Waldes zu seinen Tiroler Künstlerkollegen sind vielfältige. Als Maler des Schnees ging ihm Max von Esterle voraus, während er in der Monumentalisierung der Form wichtige Anregungen durch Albin Egger-Lienz erhielt. Wie bei Carl Moser bildete das traditionsgeprägte bäuerliche Leben eine wichtige Inspirationsquelle für sein Schaffen. Mit Wilhelm Nicolaus Prachensky wiederum teilte der junge Walde das Vorbild Egon Schiele und mit beiden genannten Künstlern das Motiv der Dachlandschaften.

Die Ausstellung wird am 3. Juni 2016 um 19 Uhr mit einführenden Worten von Prof. Gert Ammann eröffnet und bis 1. Oktober im Museum Kitzbühel zu sehen. Das Museum ist von Dienstag–Freitag von 10–13 Uhr und samstags von 10–17 Uhr geöffnet. Vom 16. Juli bis 18. September ist jeden Tag von 10–17 Uhr und donnerstags von 10–20 Uhr geöffnet. In dieser Zeit werdern jeden Donnerstag um 18 Uhr Führungen durch die Ausstellung angeboten.
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