18.05.2016, 14:29 Uhr

9,7 Landesmillionen für die Bezirkskrankenhäuser

G. Hödl, Zentralbetriebsrat Tirol Kliniken, G. Seier, Landesvorsitzender GÖD Tirol, E. Schöpf, Präsident Tiroler Gemeindeverband, LH G. Platter, LHStvin I. Felipe, LR B.Tilg, R. Larndorfer, Arbeitsgemeinschaft Klinikärzte Innsbruck, L. Gruber, Kurienobmann Angestellte Ärzte Ärztekammer Tirol. (Foto: Land Tirol/Schwarz)

Ein zeitgemäßes und attraktives Gehaltssystem für ÄrztInnen und PflegerInnen in Tirol fixieren – das ist das Ziel von LH Günther Platter und Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg.

TIROL/BEZIRK KITZBÜHEL. Die Landesregierung fasste einen Grundsatzbeschluss nach einer Verhandlungsrunde mit VertreterInnen von Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Zentralbetriebsrat, Ärztekammer und Gemeindeverband.
„Das Gesprächsklima war sehr konstruktiv. Nun haben wir ein grundsätzliches Einvernehmen über die Umsetzung der Gehaltsreform an den Tiroler Spitälern erreicht“, verkündeten LH Platter und LR Tilg. Insgesamt belaufen sich die Gesamtkosten für die Anpassung der Gehälter von ÄrztInnen und PflegerInnen an den drei Landeskrankenhäusern der Tirol Kliniken auf jährlich rund 23,7 Millionen Euro.


Zeitgemäßes und attraktives Gehaltssystem

Die wesentlichen Eckpunkte der Vereinbarung umfassen nicht nur ein neues zeitgemäßes und attraktives Gehaltssystem, sondern auch Einmalzahlungen für ÄrztInnen, die im alten Gehaltsschema bleiben wollen. „Damit erreichen wir, dass die Gehaltssysteme in allen öffentlichen Krankenanstalten Tirol vergleichbar sind, denn für gleiche Arbeit gibt in Zukunft das gleiche Geld, gleichgültig ob am Landes- oder Bezirkskrankenhaus“, sagte LH Platter.

Neuer Vorrückungsstichtag für ÄrztInnen und PflegerInnen

Junge ÄrztInnen erhalten in Zukunft ein höheres Einstiegsgehalt, konkurrenzfähige Gehälter und eine zeigemäße Abgeltung der Dienste. Darüber hinaus werden die Arbeitsbedingungen für das Krankenhauspersonal verbessert.


Landesmillionen für Bezirksspitäler

LH Platter: „Das Land Tirol übernimmt außerdem für die Bezirksspitäler, unter anderem für das BKH St. Johann, mit fünf Millionen Euro insgesamt 50 Prozent der Kosten für die Nachzahlung aus der Neufestlegung des Vorrückungsstichtages für ÄrztInnen und PflegerInnen von Ende 2014 bis Ende 2016.“ LR Tilg: „Das Land Tirol zahlt diesen sechs Krankenhäusern gleichzeitig für die drei kommenden Jahre, befristet also bis 2019, insgesamt 50 Prozent der Mehrkosten für die ÄrztInnen im neuen Vergütungssystem. Die Übernahme von jährlich 4,7 Millionen Euro erfolgt, wenn ab 2017 ein tirolweit einheitliches Gehaltssystem im ÄrztInnenbereich der öffentlichen Krankenanstalten eingeführt wird.“
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