26.07.2016, 16:27 Uhr

Grenzüberschreitende Destination – „Nutzungskonzept Klobenstein“

von li. Vizebgm. von Kössen Reinhold Flörl, LR Sigi Walch aus Bayern, TVB Obmann Gerd Erharter, Bgm. von Schleching Josef Loferer

Kössen und Schleching machen gemeinsame Sache

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KÖSSEN (jom). Ein besonderer grenzüberschreitendender Zusammenschluss verwirklicht sich im geschichtlich, geologisch und landschaftlich wertvollen Erlebnisraum Klobenstein durch ein gemeinsames transnationales Nutzungskonzept.

Es ist nur ein Katzensprung zwischen Kössen und Schleching – die Verbindung ist der Klobenstein. Über den Schmugglerweg geht es von Schleching aus zur Entlochklamm und dort über eine Hängebrücke zur Wallfahrtskirche Maria Klobenstein.

Im Rahmen eines neuen Tourismusprojektes wurde vor zwei Jahren die Idee geboren und somit haben sich die Gemeinden Kössen und Schleching mit dem TVB Kaiserwinkl zusammengetan. Sie wollen den Bereich um den Klobenstein gemeinsam nutzen. Deswegen ist das „Nutzungskonzept Klob enstein“ erarbeitet worden. Im Vordergrund steht der geschichtliche Aspekt des Schmugglerweges.

Am vergangenen Dienstag war der offizielle Start des transnationalen Leader Projektes „Nutzungskonzept Klobenstein“ an der Hängebrücke Klobenstein in Kössen. Dank der Unterstützung durch die Leader Manager, der LEAD-LAG und der LAG Chiermgauer Alpen sowie der guten Zusammenarbeit mit den zuständigen Förderstellen kann nun unser Vorhaben gestartet werden, so TVB Obmann Gerd Erharter.

Es geht hier um eine Inszenierung des Naturraumes der sogenannten „Entenlochklamm“ an der Tiroler Ache. Neben geowissenschaftlichen Funden birgt der Ort weitere naturräumliche und historisch geprägte Attraktionen, die durch infrastrukturelle Maßnahmen und pädagogische Vermittlungskonzepte für jeden zugänglich gemacht werden soll.

Kern der vorliegenden Projektbeschreibung ist die Ausarbeitung eines Gesamtkonzeptes mit Maß- nahmenkatalog für den Bereich „Klobenstein“ im Grenzgebiet der beiden Gemeinden Kössen/ Österreich-Tirol und Schleching/ Deutschland-Bayern. Das Konzept verfolgt das Ziel, unterschiedliche Ideen und Themen der lokalen Akteure (Grenzgemeinden Kössen und Schleching) zu einem gemeinsamen Entwicklungsansatz mit verschiedenen Maßnahmenpaketen zu entwickeln. Hierbei sollen bestehende Vorarbeiten und lokal gewachsene Strukturen, inhaltlich aufbereitet und durch ein externes Planungsbüro(ReVital) zu einem einheitlichen Gesamtprojekt ausgearbeitet werden. Basis der konzeptionellen Ausarbeitung ist die Bürgerbeteiligung und engen Zusammenarbeit der Grenzgemeinden sowie des überörtlichen Tourismusverbandes des Landes Tirol/ Kaiserwinkl.

Dieses Projekt wird vom BM für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, dem Land Tirol, dem Bayrischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forst und der Europäischen Union unterstützt.
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