05.09.2016, 13:24 Uhr

Jedes Jahr Schindeln umdrahn…

Die Musikantinnen ließen sich von Hans das „Brunnrohr-Bohren“ erklären. (Foto: Hinterholzer)
KITZBÜHEL. Das Festl im Hof Hinterobernau hatte heuer großen Zulauf. Ob es am feinen Sommerwetter lag, oder weil es jetzt verständlicher „Festl“ und nicht mehr „Hoangascht“ heißt, wer weiß?
Jedenfalls gab es wieder alte Handwerkstechnik zu sehen mit Holzrohre Bohren, Rechenstifte schlagen, Töpfern, Federkielstickereien mit Hans Larch anfertigen. Neu im Museum ist das „Flickwerk“ und eine Ausstellung der letzten Sensen, die im ehemals großen Werk Jenbach erzeugt wurden. Aufgespielt hat die Koasa-Tanzlmusig.
„Sorgen macht uns der Holzwurm“ sagt Obmann Willi Gianmoena und Kustos Sepp Berger erklärt die Technik eines dichten Daches: „Ein Viertel der Schindeln werden jedes Jahr umgedreht, so dass die Wetterseite wieder nach innen kommt, so kann man sie oben und unten vier mal hernehmen.“
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