18.05.2016, 15:41 Uhr

"Nach wie vor Katastrophenschützer Nr. 1"

Am 10. Oktober 2015 kam es zu einem Großbrand bei einem Bauernhof in Flecken/St. Ulrich. (Foto: ZOOM-Tirol)

Bilanz über das Einsatzjahr 2015 zogen die Florianijünger beim 129. Bezirks-Feuerwehrtag in Kitzbühel.

KITZBÜHEL/BEZIRK (niko). In Kitzbühel wurde der heurige Bezirks-Feuerwehrtag abgehalten. "Die Feuerwehren leisten einen hohen Beitrag zur Sicherheit im Land und der Bürger, Investitionen ins Feuerwehrwesen sind unverzichtbar", betonte Bgm. Klaus Winkler einleitend.

Bezirkskommandant Karl Meusburger und der neue Bezirks-Feuerwehrinspektor Bernhard Geisler zogen Jahresbilanz. Die 25 Wehren (vier Abschnitte) und zwei Löschgruppen haben 1.469 aktive Mitglieder, 510 Reservisten und 142 Jugend-Florianis. "2015 wurde das neue Zeughaus in Schwendt eröffnet, mehrere Fahrzeuge konnten angekauft werden; im Übungsbereich war die große Flugdienstübung in St. Ulrich ein Höhepunkt; der Bezirks-Nassbewerb fand in Reith statt", resümierte Meusburger. An Beihilfen flossen 644.723 Euro an die örtlichen Feuerwehren.

"Es waren 1.183 Einsätze zu verzeichnen, davon u. a. 174 Brände, 735 technische Einsätze, 40 Brandsicherheitswachen und leider auch die sehr hohe Anzahl von 234 Fehlalarmen", so Geisler. Einen großen Katastrophen- bzw. Hilfseinsatz leisteten mehrere Wehren im Sellrain (71 Mann). Bei den Bränden gab es im Vorjahr eine hohe Konzentration im Abschnitt PillerseeTal; im technischen Bereich waren bei Unfällen mehrere Tote und zahlreiche Verletzte zu beklagen. "Das sind sehr belastende Einsätze für die Kameraden", betonte Geisler.

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