13.05.2016, 10:42 Uhr

Staatsmeisterschaft bot Leistungsschau des Österreichischen Films

Auszeichnungen gab es unter anderem für Wolfgang und Martha Schwaiger und Sophie Brunner. (Foto: privat)

Weit über 100 Filmschaffende aus ganz Österreich genossen die Filmtage in Fieberbrunn.

BEZIRK/FIEBERBRUNN. Filmemacher aus ganz Österreich besuchten die Filmtage mit ausgezeichneten Beiträgen im Festsaal und die vom Filmklub Fieberbrunn organisierten Zusatzveranstaltungen. Dank technischer Aufrüstung des Festsaales durch die Gemeinde, waren die Teilnehmer voll des Lobes über die Bildqualität ihrer gezeigten Filme. Die Staatsmeisterschaft stand unter dem Motto „Lebenszeichen Film“ und tatsächlich entwickelte sich der Wettbewerb zu einer bemerkenswerten Leistungsschau des nichtkommerziellen Films in Österreich.

Staatsmeisterin und überhäuft mit Sonderpreisen wurde Doris Dvorak mit ihrem perfekt inszenierten Spielfilm „Auszeit“. Darüber hinaus freuten sich die Veranstalter vor allem über das gute Abschneiden des eigenen Filmklubs. Silber gab es für „Um dreizehneinhalb Schilling“ von den Jungfilmerinnen Martha Schwaiger und Sophie Brunner mit ihrem Team, zusätzlich erreichten die beiden den ersten Platz in der Kategorie „Jeuness“. Der Film handelt von einem kaltblütigen Mord wegen ein paar „Grangglbeeren“ in der Zwischenkriegszeit. Die gut recherchierte Tat und deren Umsetzung fanden bei den Juroren und besonders beim Publikum besonderen Anklang. Silber und den Sonderpreis für eine bemerkenswerte Idee gab es auch für den Obmann des Filmklubs, Wolfgang Schwaiger, für seinen pfiffig gedrehten Film „Paris! Mes amis…“. Super-8 Filmdokumente aus den 80er Jahren werden dabei dem heutigen Paris gegenüber gestellt.
Zum Abschluss gab es einen souveränen Staatsmeistertitel im Minutencup für Leo Waltl. Waltl spezialisiert sich seit Jahren auf die „Einminutenfilme“. Er konnte mit dem diesjährigen Beitrag „TAXI“ das Publikum voll überzeugen und fährt damit zur WM nach Rumänien.
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