16.04.2016, 10:55 Uhr

"Ich bin absolut unparteiisch!"

Annamarie Plieseis ist die zweite Bürgermeisterin im Bezirk Kitzbühel. (Foto: WIR)

Interview mit der neuen Ortschefin in Westendorf, Annamarie Plieseis, zu ihren ersten Eindrücken im Amt.

WESTENDORF (niko). Drei neue Bürgermeister und eine neue Bürgermeisterin im Bezirk sind im Amt. Wir haben sie in einer kleinen Serie zum Interview gebeten. Den Auftakt macht Annamarie Plieseis, die nun die Gemeinde Westendorf führt.

BEZIRKSBLATT: Wie war Ihr erster Eindruck vom - erfolgreichen - Wahlergebnis?
PLIESEIS: "Mein erster Eindruck vom Wahlergebnis war freudige Überraschung. Es war schwer, die Wähler ganz richtig einzuschätzen."

Wie war die erste Zeit im Amt, wie die Einarbeitung?
"Die erste Zeit im Amt war sehr abwechslungsreich, auch anstrengend, da sehr viel neu ist, aber für mich genau das, was ich erwartet habe und worauf ich mich sehr freue."

3. Wie agieren sie „partei-politisch“? Gibt es eine „Mutterpartei“ im Hintergrund bzw. ideologische Grundlagen für ihre politische Arbeit?
"Nein, ich denke absolut unparteiisch und stelle nur die Themen unseres Dorfes und die Menschen in den Mittelpunkt."

Wie legen Sie das Amt an - haupt- oder nebenberuflich? Was sind Sie im Zivilberuf?
I"ch sehe das Amt des Bürgermeisters als Fulltime-Job. Nebenberuflich kann man nicht richtig gut auf die Menschen eingehen. Mein Zivilberuf ist Geschäftsfrau und Vermieterin."

Welche wichtige Projekte stehen in Ihrer Gemeinde kurzfristig am Programm - was hat Priotiät in nächster Zeit bzw. was ist auch bereits budgetiert bzw. schon beschlossen worden?
"Wichtige Projekte sind die Schaffung von leistbarem Wohnen, die Stärkung der Wirtschaft, für die Familien ein gutes Umfeld zu schaffen, neue Impulse im Tourismus zu setzen – und das immer mit Berücksichtigung unseres Ortsbildes und unserer Umwelt. Das größte und dringendste Projekt wird wohl die Neugestaltung des Schwimmbades sein, das auch bereits budgetiert ist."

Welche Projekte bzw. wichtige Vorhaben sollen längerfristig angepackt werden?
"Längerfristig sollten wir uns mit den Themen Dorfentwicklung, Ortsmarketing und Ausverkauf unserer Heimat auseinandersetzen."

7. Wie sieht die finanzielle Situation der Gemeinde aus?
"Unsere Gemeinde hat einen Verschuldungsgrad von 7,31 %, womit ich sehr zufrieden bin."

Wie sehen Sie die Flüchtlingssituation für Ihre Gemeinde?
"Auch wir werden uns nicht aus der Verantwortung ziehen. Der Platz für Flüchtlinge muss allerdings sehr geeignet sein, damit eine gute Integration stattfinden kann."

Danke für das Gespräch!

Interview: Klaus Kogler
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