Kitz Galleria vorm Start

(Foto: ATP Architekten)

Mit den Abbrucharbeiten beginnt die Realisierung des "Kaufhauses zur Stadt".

KITZBÜHEL (niko). Mit dem Abriss des ehemaligen KIPA-Hauses im Gries geht eine siebenjährige Odysse zu Ende. 2005 gab es erste Verträge für den Um-/Ausbau des Bestands zu einem Einkaufszentrum (Projekt "K1"). Dann folgten große Stillstände, ehe das Projekt Fritz Unterberger und Hermann Oberreiter angeboten wurde. Nach anfänglicher Skepsis stieg man doch ein – und vorigen Freitag wurde mit einem ungewöhnlichen Spatenstich per Bagger (Bild!) der Startschuss zur Realisierung der Kitz Gallerie ("Das Kaufhaus zur Stadt") gegeben. Eröffnet soll bereits zu Ostern 2013 werden. "Das ist ambitioniert, aber machbar", so Unterberger.

Die Planung liegt bei den ATP Architekten (Gerhard Oberrauch); es wird eine Symbiose aus alt & neu entstehen – das äußere Erscheinungsbild wird dem Altbestand nachempfunden, die Dachlandschaft wird ident mit der alten entstehen, die Fassade wird zum Teil mit Glas geöffnet. Mit transparentem Stiegenhaus und zwei Liften wird ein Tor bzw. eine Spange vom Gries zur Vorderstadt entstehen, erklärte Oberreiter. Auf fünf Verkaufsetagen soll ein attraktiver Branchenmix auf 1.800 m2 entstehen – zwölf bis 14 Shops mit Mode, Sport, Gastronomie und Feinkost im Vordergrund. "Die Nachfrage ist bereits groß, die Mietpreise sind branchenmäßig gestaffelt, wir werden besonders auf den guten Mix an Geschäften achten", so Bernhard Seelig (Verwerter). Entstehen soll ein Ort des Erlebens und des leistbaren Einkaufens

Das Tschollhaus in der Vorderstadt bleibt außer dem Durchgang von der Galleria von den Maßnahmen unberührt.
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