04.10.2016, 10:57 Uhr

Die Job-Chancen verbessern

Seit fünf Jahren aktiv: Wolfgang Haberl (AMS Kärnten) und Daniela Stein (Frauenberufszentrum) mit drei Absolventen (Foto: FBZ)

Rund 200 Frauen werden im FBZ jährlich betreut. Die Einrichtung besteht seit fünf Jahren.

KLAGENFURT. Das Frauenberufszentrum Kärnten (FBZ) unterstützt seit mittlerweile fünf Jahren arbeitsuchende Frauen. Die Kernthemen der Einrichtung sind das Erschließen von zukünftigen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Ein Schwerpunkt ist dabei vor allem der Wiedereinstieg in das Berufsleben. Aktuell ist in Kärnten jede fünfte Arbeitslose eine Wiedereinsteigerin nach der Karenz. Seit heuer wurden auch potenzielle Gründerinnen mit der Maßnahme "Frauen gründen Zukunft" begleitet. Die Frauenberufszentrum wird durch das AMS-Kärnten finanziert: Heuer wurden in die Qualifizierungsmaßnahmen 120.000 Euro investiert. Pro Jahr werden im Frauenberufszentrum 200 Teilnehmerinnen betreut. 35 Prozent der Absolventen finden innerhalb von drei Monaten einen Job.

Professionelle Hilfe

Die Anforderungen am Arbeitsmarkt sind in den vergangenen Jahren ständig gestiegen. "Ich bin überzeugt, dass wir mit dem Frauenberufszentrum professionellen Hilfestellung zum Einstieg in den Arbeitsmarkt bieten können", sagt Daniela Stein, FBZ-Projektleiterin und Geschäftsführerin des Business Frauen Centers. Für Wolfgang Haberl, Leiter der Förderabteilung des AMS Kärnten, ist das FBZ Kärnten ebenfalls eine wichtige Einrichtung zur Reduzierung der Erwerbslosigkeit. "Das Frauenberufszentrum ist ein besonderer Baustein in unserem Bemühen, eine frauenorientierte Arbeitsmarktpolitik zu betreiben. Durch die Angebote werden Frauen jeden Alters unterstützt, damit sie den Ein- oder Wiedereinstieg in die Berufswelt schaffen", sagt der Leiter der AMS-Förderabteilung.
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