01.04.2016, 09:00 Uhr

Eine Smartwatch mit mechanischem Werk

App am Handy installieren und los geht's: Die wichtigsten Informationen kann man am Empfänger am Uhrband ablesen

Stephanie Insupp (26) testete für die WOCHE die neue Mont Blanc Time Walker Urban Speed.

KLAGENFURT. Für echte Uhrenliebhaber muss eine Armbanduhr ein mechanisches Werk haben. Eine Smartwatch am Handgelenk war für sie ein Tabu. Selbst mit den trendigsten Features konnte man sie nicht zum Kauf verlocken. Mittlerweile sind auch einige bekannte Uhrenmanufakturen auf den Smartwatch-Trend aufgesprungen. Doch im Gegensatz zu ihren Konkurrenten aus der IT-Branche setzen sie weiterhin auf Understatement. Anstatt großer Touch-Screens steht noch immer das klassische Ziffernblatt im Vordergrund.

Kinderleicht zu bedienen

Die 26-jährige Klagenfurterin Stephanie Insupp testet für die WOCHE die Montblanc Time Walker Urban Speed – einer Kombination aus mechanischer Armbanduhr und Smartwatch. "Die Installation der Software war sehr einfach, man muss sich nur das App herunterladen und schon kann man die Verbindung mit der Uhr herstellen", erzählt Insupp. Dass die Uhr – im Gegensatz zu den Produkten der IT Unternehmen weniger Features hat – gefällt der 26-Jährigen. "Das kleine Display am Uhrband bietet die wichtigsten Informationen. Besonders gut gefällt mir, dass man durch ein Vibrieren am Handgelenk sehr diskret auf eine Nachricht oder einen Anruf hingewiesen wird", sagt Insupp und weiter: "Super ist vor allem, dass man die Musikwiedergabe mit der Uhr steuern kann."


Extrem lange Lauftzeit

Ein Kritikpunkt, den sich Smartwatches oft stellen müssen, ist die Akkulaufzeit. "Ich habe den Empfänger am Uhrband einmal aufgeladen und der Akku hat drei Tage gehalten", erzählt die 26-Jährige. Selbst wenn der Akku an seine Grenzen gestoßen ist, muss man nicht auf die Zeitanzeige verzichten – in dem Titangehäuse versteckt sich ein mechanisches Uhrwerk.
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