03.05.2016, 11:31 Uhr

Exekutive ist gerüstet für das 35. "GTI-Treffen"

Die Polizei ist für das 35. GTI-Treffen gut gerüstet (Foto: Hude)

In Reifnitz aber auch im gesamten Großraum Wörthersee und Faaker See werden von Mittwoch bis Sonntag wieder zahlreiche Autofans bevölkern. Bereits in den vergangenen Wochen sorgte die Exekutive beim "Treffen vor dem Treffen" für Ordnung und Sicherheit.

Heuer findet das offizielle Treffen von 4. bis 7. Mai statt. Zahlreiche GTI-Fans sind jedoch, wie bereits im Vorjahr, schon vergangene Woche zum "Treffen vor dem Treffen" nach Kärnten gekommen. Seitens der Exekutive wurde deshalb bereits in der 15. Kalenderwoche damit begonnen, die verkehrs- und sicherheitspolizeilichen Maßnahmen an den bekannten Hotspots sukzessive zu erhöhen.

Unterstützung aus anderen Bundesländern

Die Kärntner Landespolizeidirektion wird während des gesamten Veranstaltungszeitraums mit Personal aus anderen Bundesländern verstärkt. Seitens der Kärntner Polizei werden zusätzlich folgende Kräfte eingesetzt.
- die Einsatzeinheit Kärnten
- die Landesverkehrsabteilung
- das Landeskriminalamt
- beide Polizeihubschrauber
- drei Polizeimotorboote zur Überwachung des Wörthersees
- 25 Polizeidiensthundeführer mit Diensthunden (im Anlassfall)

Der Personaleinsatz richtet sich nach den tagesaktuellen Gegebenheiten der Veranstaltungen und lässt sich somit nicht pauschal beziffern.

Straßensperre

Im Rahmen der Veranstaltung Wörtherseetreffen 2016 werden während der offiziellen Dauer die Wörthersee Süduferstraße (L 96) und die Seenstraße (L 97B) im Ortszentrum von Reifnitz für den Durchzugsverkehr gesperrt sein. Die Zufahrt und der Zutritt zum Veranstaltungsraum sind nur mit einem gültigen Ticket möglich. Erfahrungsgemäß wird es auch in den umliegenden Orten Keutschach, Schiefling am Wörthersee, Maria Wörth und auf der Süduferstraße im Bereich Klagenfurt am Wörthersee zu Behinderungen kommen.

Bilanz zum Vortreffen:

Viele Teilnehmer aus Großbritanien, Belgien, der Schweiz und aus Deutschland waren heuer beim Vortreffen zu beobachten. Die Autofans haben sich bisher zu einem großen Teil an die Vorschriften gehalten. Zwei Bereiche haben die Polizei aber intensiv gefordert:
Einerseits musste konsequent gegen Autofahrer eingeschritten werden, die Lärm durch Fehlzündungen provoziert haben oder durch das bekannte „Gummi-Gummi“ aufgefallen sind.
Andererseits zeigten sich auch einige Zuseher, insbesondere im Bereich von Velden/WS bzw. Selpritsch sehr undiszipliniert. Sie drängten auf die Fahrbahn und provozierten die Teilnehmer auch zu Verkehrsübertretungen, was letztlich mit einem nicht unerheblichen Gefährdungspotential verbunden war.
Speziell an den Wochenenden kam es im Ortskern von Velden/WS zu Verkehrsüberlastungen. Durch Zufahrtssperren und Umleitungen wurden die Staus rasch aufgelöst. Bisher ist ein Verkehrsunfall mit einem Verletzten zu verzeichnen. Ein zwölfjähriger Bub wurde auf seinem Fahrrad von einem PKW gestreift, kam zu Sturz und erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades.
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