17.03.2016, 09:00 Uhr

Externe Hilfe für den Hülgerthpark

Das Seniorenheim Hülgerthpark: Die Stadt will nun einen externen Partner ins Boot holen

Ein gemeinnütziger Betrieb soll die Stadt bei der Reorganisation des Seniorenheimes unterstützen.

KLAGENFURT. Die Stadt will bei Reorganisation des Seniorenheims Hülgerthpark externe Hilfe an Bord holen. Das städtische Seniorenheim, in dem 147 Senioren betreut werden und rund 100 Personen beschäftigt sind, hatte im vergangenen Jahr ein Minus von 1,8 Millionen Euro erwirtschaftet. Aus diesem Grund waren auch die Posten der Heimleitung und der Pflegeleitung neu ausgeschrieben worden. Doch nun kommt es anders: im Stadtsenat wurde beschossen einen externen Partner zu holen. "Es ist nicht die Kernaufgaben der Stadt ein Seniorenheim zu führen. Die Heimleitung und die Pflegeleitung sollen von einer gemeinnützigen Organisation übernommen werden", sagt Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler.

Keine Privatisierung

Den aufgekommenen Gerüchten rund um eine Privatisierung des Seniorenheims erteilt der Vizebürgermeister eine klare Absage. "Die Betriebsleitung bleibt bei der Stadt. Der externe Partner soll sich um die Organisation des Seniorenheimes kümmern", stellt Pfeiler klar. Auch für die Mitarbeiter wird sich nichts ändern. "Die Mitarbeiter werden weiterhin bei der Stadt angestellt sein", erklärt der Vizebürgermeister. Die Stadt möchte durch diesen Schritt – der vom Gemeinderat abgesegnet werden muss – den finanziellen Abgang der Pflegeeinrichtung reduzieren.

Die Qualität erhalten

Vizebürgermeister Christian Scheider – der eine Privatisierung des Heimes befürchtet hatte – kann den Plänen einiges abgewinnen. "Das Wichtigste ist, dass die Qualität bei der Betreuung weiterhin erhalten bleibt", sagt Scheider.
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