01.06.2016, 15:30 Uhr

Infrastruktur für den Tourismus erhalten

Wandern und Bewegung in den Bergen: Rund 80 Prozent der Urlauber kommen deshalb nach Kärnten. (Foto: mev.de)

Der Alpenverein investiert jährlich fünf Millionen in die Erhaltung der Hütten und Wanderwege.

KLAGENFURT (mv). Der Alpenverein betreut in unserem Bundesland rund vierzig Hütten und rund 1.000 Kilometer Wanderwege. Pro Jahr werden in die Instandhaltungsarbeiten zwischen fünf und sieben Millionen Euro investiert. Den Großteil der Kosten tragen die rund 40.000 Alpenvereins-Mitglieder, den Rest steuert die öffentliche Hand bei. "Unsere Mitglieder werden dadurch zu einer wichtigen Stütze der touristischen Infrastruktur", sagt Karl Selden, Vorsitzender des Alpenvereins Klagenfurt. Laut einer Studie besuchen rund 80 Prozent der Urlauber Kärnten aufgrund der Freizeitmöglichkeiten in den Bergen.


Investitionen In Infrastruktur

Dass das Land aufgrund der Heta-Causa den Sparstift ansetzen muss, bekommt auch der Alpenverein zu spüren. "Obwohl die Zuschüsse in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen haben, funktioniert die Zusammenarbeit mit der Politik gut. Sie haben stets ein offenes Ohr und versuchen uns so weit wie möglich zu unterstützen", sagt Selden. Die größten Investitionen betreffen die Hütten des Alpenvereins. "Viele Hütten sind schon in die Jahre gekommen und müssen generalsaniert werden. Die Kosten überschreiten dann nicht selten eine Million Euro", erklärt der Vorsitzende des Alpenvereins Klagenfurt.
In den vergangenen Jahren konnte der Alpenverein einen durchschnittlichen Mitgliederzuwachs von 4,5 Prozent verzeichnen. "Wir wissen, dass zehn Prozent der Österreicher zum Alpenverein wollen. Derzeit haben sich 5 Prozent der Österreicher bei uns angemeldet, der Trend wird sich fortsetzen", ist Selden überzeugt.
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