10.08.2016, 12:00 Uhr

Neuorganisation des Hülgerthparks

Der Hülgerthpark: Das Seniorenheim erwirtschaftete ein Minus vom 1,8 Millionen Euro

Überstunden wurden verringert. Defizit wird geringer ausfallen. Neue Heimleitung wird bestellt.

KLAGENFURT. In den vergangenen Monaten wurde das Seniorenheim Hülgerthpark organisatorisch auf neue Füße gestellt. Die Betreuungseinrichtung der Stadt hatte in der Vergangenheit jährlich ein Defizit von 1,8 Millionen Euro erwirtschaftet. In den kommenden Wochen soll der Posten der Heimleitung neu besetzt werden. Fünf Kandidaten sind in der engeren Auswahl.

Organisation verbessert

Die Ursachen des Defizits waren einerseits das Personalmanagement und andererseits die Warenbeschaffung. "Aufgrund der Dienstpläne wurden viele Überstunden angehäuft, die wir nun durch eine bessere Organisation abbauen konnten", erklärt Stefan Mautner, Leiter der Abteilung Soziales. Auch in der Beschaffung der Waren wurde umgestellt. "Wir haben nun eine zentrale Beschaffung. Ein Großteil der Waren kommt aus Kärnten. Der Bioanteil beträgt fünfzig Prozent", sagt Mautner. Durch diese Schritte soll das Defizit mittelfristig verringert werden. "Es ist nicht das Ziel der Stadt einen Gewinn zu erwirtschaften. Uns ist es gelungen den Hülgerthpark zu entpolitisieren, das begrüßen nicht nur die Bewohner, sondern auch die Beschäftigten", erläutert Pfeiler.


Mitarbeiter eingebunden

Die rund siebzig Mitarbeiter wurden in den Veränderungsprozess eingebunden. "Sie stehen alle hinter dem Projekt und unterstützen uns", bestätigt Pfeiler. In den kommenden Monaten möchten man das Angebot im Heim weiter ausbauen. "Eine Expertin wird ein Aktivitätsprogramm für den Seniorenpark entwickeln", sagt Mauthner.
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