22.06.2016, 11:37 Uhr

Sicherheitsausbau der S 37: Nein wird nicht akzeptiert

Die Umsetzung des Sicherheitsausbaues der S37 in Verbindung mit den Sanierungen soll 2017 starten (Foto: KK)

Der geplante Sicherheitsausbau der S 37 trifft teilweise auf Widerstand.

Bei der heutigen Pressekonferenz in der Kärntner Landesregierung mit LR Gerhard Köfer und den Bürgermeistern der Anrainergemeinden zum Thema "Sicherheitsausbau der S 37" wurden mögliche Hürden offengelegt.

Gespräche mit Bund, Asfinag und Grund-Eigentümern

Zurzeit müssen noch Diskussionen mit dem Bund und der Asfinag über den Querschnitt geführt werden. Von Seiten des Bundes ist die geplante Straßenbreite zu gering, die Asfinag teilt diese Meinung jedoch nicht. Auch mit den betroffenen Grundeigentümern wolle man zu einer Lösung kommen. "Es sind keine Enteignungen vorgesehen", sagt Köfer. Bisher habe man nur die Zustimmung von drei Grundeigentümern. Der Grundsatzbeschluss für den Sicherheitsausbau der S37 wurde bereits vor elf Jahren gefällt. „Bis auf eine Bemautung der S37 und eine Schließung von Anschlussstellen ist seither nichts passiert“, so der Landesrat. Desweiteren weist er darauf hin, dass erst auf sein Betreiben hin, die Asfinag den Ausbau der S37 in das Bauprogramm aufgenommen habe.

"Nein" wird nicht akzeptiert

„Es muss endlich Schluss mit Verzögerungen und Bauaufschüben sein. Wir haben gemeinsam ein klares Bekenntnis zum sicherheitstechnischen Ausbau der S 37 abgegeben“, so Landesrat Köfer. Die S 37 ist eine der unfallhäufigsten Strecken Österreichs. Aus diesem Grund wollen Köfer und die Bürgermeister der Anrainergemeinden ein mögliches "Nein" nicht akzeptieren und man werde sich dagegen wehren. "Hier geht es nicht um Parteipolitik, sondern um die Sicherheit im Straßenverkehr. Diese ist auf diesem Streckenabschnitt nicht gegeben", so Köfer.

Baustart immer wieder verhindert

Der Sicherheitsausbau war ursprünglich bereits Teil des Asfinag-Bauprogramms für 2015. Durch Einsprüche und Prüfungen hinsichtlich der Durchführung einer Umwelt-verträglichkeits-Prüfung wurde der Baustart aber immer wieder verhindert. Die Asfinag plant 70 Millionen Euro in die Sicherheit der S37 zu investieren. Läuft alles zügig und planmäßig, wäre ein Baubeginn im Jahr 2018 möglich.

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