06.07.2016, 14:00 Uhr

Stadtgartenamt lässt das Wasser sprudeln

Aus dem Maul des Klagenfurter Wahrzeichens sprudelt kein Trinkwasser. Unter den Denkmal befindet sich ein Speicher (Foto: Woche)

Die Mitarbeiter des Stadtgartenamtes sind für insgesamt 73 Brunnen in Klagenfurt verantwortlich.

KLAGENFURT (mv). In der Landeshauptstadt sprudeln fünfzig öffentliche Trinkwasserbrunnen. Dazu kommen noch 23 Zierbrunnen. Für die Instandhaltung ist das Stadtgartenamt Klagenfurt zuständig. Das Wasser wird von den Stadtwerken zur Verfügung gestellt. Die großen Zierbrunnen, wie etwa der Kiki-Kogelnik-Brunnen neben dem Landhaus und der Lindwurm, werden von einem unterirdischen Wasserspeicher versorgt. Für die Wasserspiele ist eine Pumpe verantwortlich.

Keine Algen im Maul

Die Brunnen müssen jedes Jahr gewartet werden. "Den Mitarbeitern des Stadtgartenamts kommt eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe zu, sie müssen darauf achten, dass bei den Trinkwasserbrunnen die hygienischen Standards eingehalten werden", erklärt der zuständige Stadtrat Frank Frey. Außer Betrieb genommen werden die Wasserspender, sobald Minustemperaturen über die Stadt hereinbrechen.
Bei den Zierbrunnen wird kaum Trinkwasser verschwendet. "Die großen Brunnen haben einen eigenen Wasserkreislauf. Unter dem Lindwurm befindet sich ein Speicher, mit dem der Wasserstrahl aus dem Maul des Klagenfurter Wahrzeichens versorgt wird", erzählt Frey. Damit dem Lindwurm keine Algen keine Algen aus dem Maul sprießen, wird das Wasser behandelt. "Es muss nur alle Monate getauscht werden. Damit wird die natürliche Ressource Trinkwasser geschont", schildert der Grün-Politiker.
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