11.05.2016, 11:00 Uhr

Weniger Ampeln – mehr Sicherheit

Mittels Simulation wird die Einbindung der STW-Busse in die Begegnungszone erarbeitet (Foto: Woche/Archiv)

Öffentlicher Nahverkehr soll in das Konzept der Innenstadt-Begegnungszone eingebunden werden.

KLAGENFURT. KLAGENFURT (mv). Die geplante Bewegungszone in der Innenstadt wird auch Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr haben. Besonders der Wegfall der Ampel im Südosten des Neuen Platz bereitete den Passanten Sorgen. Sie fürchten, dass dadurch eine Gefahrenstelle entstehen könnte. Sowohl Stadtrat Frank Frey als auch Reinhold Luschin von den Stadtwerken können das entkräften.

Geschwindigkeit reduzieren

Stadtrat Frank Frey ist überzeugt, dass sich durch die Abschaffung der Ampeln die Situation entschärfen wird. "Die Verkehrsteilnehmer müssen nun umsichtiger fahren, da sie auf Fußgänger und den Querverkehr achten müssen", sagt Frey und weiter: "Auch das Beschleunigen, damit man eine grüne Ampel erreicht, wird wegfallen". Ähnlich sieht es Reinhold Luschin von den Stadtwerken. "Die Verkehrsteilnehmer müssen sich an die Vorrangregeln halten, dadurch wird umsichtiger gefahren. Unsere Buslenker wurden bereits auf die geänderten Situation hingewiesen", erklärt Luschin und verweist auf die Vorrangregeln, die innerhalb der Städte für den öffentlichen Nahverkehr gelten.

Konzept wird erstellt

An der Einbindung des öffentlichen Nahverkehrs in die geplante Begegnungszone in der Innenstadt wird derzeit gearbeitet. "Es wird derzeit eine Simulation erstellt, wie man den Busverkehr in der Innenstadt in Zukunft regeln könnte", erzählt Frey. Luschin rechnet, dass ein entsprechendes Buskonzept bereits im kommenden Jahr in der Landeshauptstadt umgesetzt werden könnte.
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