12.09.2016, 15:46 Uhr

Neue Diskussionen über Lückenschluss

Sackgasse. Die Anrainer leiden unter dem starken Verkehr

Scheider fordert Grundsatzentscheidung zu Keltenstraße. Experten bevorzugen Variante "Süd".

KLAGENFURT. Der Lückenschluss der Keltenstraße im Stadtteil Viktring beschäftigt seit Jahren die Klagenfurter Politik. Die Experten der Stadtplanung und der Abteilung Tiefbau favorisieren die Variante "Süd", also die Anbindung an die Keutschacher Straße bei der sogenannten Hexenstube. Die Errichtung würde 1,95 Millionen Euro kosten. Vizebürgermeister Christian Scheider, der für den Straßenbau zuständig ist, fordert nun einen Grundsatzbeschluss im Stadtsenat. "Ich schließe mich der Meinung der Experten an. Wenn eine andere Variante bevorzugt wird, werde ich mich anschließen. Es kann nicht sein, dass jahrelang diskutiert wird und nichts geschieht", stellt Scheider klar.

Widerstand zu befürchten

Bei der Variante "Nord", die ebenfalls zur Diskussion steht, sieht Scheider ein Problem. "Die Trasse führt an den Schrebergärten vorbei. Da wird es lange Diskussionen geben. Das können wir den Anrainern nicht zumuten", ist der Vizebürgermeister überzeugt.
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Ha MO aus Klagenfurt | 13.09.2016 | 10:30   Melden
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