07.10.2016, 14:01 Uhr

11. Photovoltaik-Anlage ist unter Strom

Das riesige Dach des Recyclinghofs liefert dank 176 Quadratmetern Photovoltaikpaneelen Sonnenstrom für die Kläranlage dahinter. (Foto: Stadtgemeinde)
KLOSTERNEUBURG (red.) Im Jahr 2012 wurde das Energiekonzept der Stadtgemeinde verabschiedet. Viele Stunden an Energie und Ingenieurskunst brachte die Stadtgemeinde auf, um nun vier Jahre und 11 Photovoltaikanlagen später mit mehr als 200 Kilowatt Peak Anlagenleistung umweltfreundlichen Strom auf Dächern von gemeindeeigenen Gebäuden zu erzeugen.
Bisher produzierte die neue, 11. Anlage 9,4 MWh Strom. Ein Privathaushalt mit zwei Personen verbraucht ca. 3,1 MWh im Jahr, also konnte in drei Monaten bereits der Jahresbedarf an Strom von drei Haushalten erzeugt werden. Die Photovoltaikanlage versorgt jedoch direkt die benachbarte Kläranlage – und bedeutet einen weiteren großen Schritt in Richtung Energieautarkie. Für das Projekt einer sich selbst mit der benötigten Energie versorgenden Kläranlage wurde der Stadtgemeinde 2014 der Europäische Klimapreis Climate Star verliehen. Derzeit deckt sie ihren Strombedarf zu 65 Prozent, ihren thermischen Bedarf fast vollständig selbst ab.
In Sachen Photovoltaikanlagen wurden die Energien gebündelt und in über 200 Kilowatt Peak an ökologischem Sonnenstrom gelenkt der Funke sprang von den Gemeindedächern über und bewegte auch hunderte Bürger zur Energiewende.
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