08.08.2016, 11:52 Uhr

Auto: Elektrisch in die Zukunft

(c) Christian MUELLER - Klosterneuburg, 28.09.2015 - Smatrics Ladestation für E-Autos in Klosterneuburg bei Wien. FOTO: Christian MUELLER

Immer mehr Autofahrer steigen auf die elektrische Variante um - leise, umweltbewusst, aber immer noch teuer.

KLOSTERNEUBURG (ah). Im Gegensatz zum E-Bike startet das E-Mobil nur sehr vorsichtig durch. Es zeigt sich zwar in Klosterneuburg ein positiver Trend an Neuanmeldungen im 1. Halbjahr 2016 (im Vergleich zu 2015) - siehe zur Sache, dennoch sind noch einige Schwierigkeiten zu überwinden. Die Bezirksblätter fragten nach wie es in der Region aussieht.

417 Neuanmeldungen
Im ersten Halbjahr wurden in Niederösterreich 417 E-Autos neu zugelassen, mehr als doppelt so viele im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Neuzulassungen im Bezirk Mödling waren am höchsten. Die Vorteile eine E-Autos zählt VCÖ-Experte Markus Gansterer auf: "Vielen ist nicht bekannt, dass das E-Auto stark gefördert wird: Sie sind von der NoVA und auch von der motorbezogenen Versicherungssteuer befreit und zahlen keine Mineralölsteuer. Und für ein E-Auto, das als Firmenauto privat genutzt wird, fällt kein Sachbezug an."

E-Zukunft kommt
Vorteile in einer elektronischen Zukunft sieht auch Roland Honeder, Energieeffizienz-Stadtrat Klosterneuburgs: "Ich kann beobachten, dass immer mehr Elektro-Autos in Klosterneuburg unterwegs sind. Ich weiß auch von meinem Beruf, dass sich viele meiner Klienten E-Autos gekauft haben. Es tut sich definitiv etwas in diese Richtung."
Honeder ist selbst stolzer Besitzer eines Elektro-Bikes, wie er verrät: "Ich lege im Jahr rund 2.000 Kilometer mit meinem Rad zurück. Mein Arbeitsplatz ist von meinem Wohnort rund acht Kilometer entfernt. Diese Strecke fahre ich mit dem Rad."
Punkto Elektro-Tankstellen-Infrastruktur bewegt sich einiges in Klosterneuburg: "Es werden laufend neue Säulen gebaut oder auch optimiert." Eine neue soll beispielsweise am Kritzendorfer Bahnhof entstehen.
Wie sieht Honeder in die "Elektro-Zukunft"? "Vor allem für die urbane Mobilität sehe ich den Weg dorthin." Als Vorteile nennt Honeder: weniger Lärm, keine lokalen Emissionen, wirtschaftliche, steuerliche Vorteile (keine NoVa, USt-Befreiung bei Betrieben und Förderungen durch öffentliche Hand). "Nachteil ist nach wie vor die Reichweite, man muss das Anwendungsprofil #+unbedingt dem Auto anpassen", so Honeder.

Neuzulassungen:
1. Halbjahr 2016: 417,
1. Halbjahr 2015: 183
Bezirk Mödling: 40
Bezirk Mistelbach: 34
Bezirk Baden: 33
Bezirk Gänserndorf: 27
Bezirk Wien Umgebung #+(8. Platz): 19^meinbezirk.at
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.