13.10.2016, 19:26 Uhr

Das Happyland im Bau-Fazit

Es ist vollbracht: Stefan Schmuckenschlager, Stefan Konvicka, Armin Kubat, Clemens Köhler und Thomas Jedinger.
KLOSTERNEUBURG. So sehr die Bauarbeiten an jedermanns Nerven gezehrt haben und auch einige Besucher womöglich frustriert hat, ist das Werk nun vollbracht. Im Zuge dessen gab es einen Informationsabend mit Geschäftsführer Stefan Konvicka, Teamleiter Armin Kubat, Clemens Köhler und Generalplaner Thomas Jedinger.

Der Kostenüberblick

"Bei jeder Großbaustelle gibt's Problemchen", beginnt Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager das Gespräch und erzählt: "Man hört das Happyland ächzt aus dem letzten Loch – aber das stimmt nicht."
Das Freizeitzentrum wurde bei laufendem Betrieb renoviert und saniert, wofür im Mai 2012 insgesamt 14 Millionen Euro errechnet wurden. Momentan stehen die Kosten bei rund 15 Millionen Euro, Armin Kubat erklärt: "Was man bei jeder Baustelle nie dazurechnen kann, ist die Baupreissteigerung, was auch bei der vierjährigen Baustelle hier der Fall war." Heruntergebrochen und anhand eines eher alltäglichen Beispiels fährt er fort: "Wenn man ein Haus baut, weiß man im Vorhinein auch nicht, wie viel Beton man genau braucht." Auch waren an der Baustelle rund 30 Unternehmen beschäftigt, darunter auch viele regionale Unternehmer, welche es zu koordinieren galt. "Es gab viele Kunden, die für den Umbau Verständnis hatten und das in Kauf nahmen, allerdings auch einige, wo wir auf Unverständnis stießen", Konvicka.

Aus dem Baustellenalltag in die Zukunft

Den Betrieb während des Umbaus offen zu lassen, war für Konvicka die richtige Entscheidung, denn "immerhin trainieren viele Vereine und Schulen bei uns, die sonst nach Wien oder Tulln müssten." Doch während der Arbeiten gab es auch – abgesehen der rostigen Geländer und braunen Flecken, wie – andere Überraschungen. Armin Kubat erzählt aus dem Alltag: "Bei den Erdarbeiten draußen haben wir trotz vorheriger Probestücke kontaminiertes Material gefunden, welches möglicherweise auf Öl oder Benzin zurückzuführen ist. Aber das war lustig, weil es das Happyland ja schon seit 30 Jahren gibt haben wir zuvor noch gescherzt 'da findets sicher alte Kühlschränke auch'."
Das Werk "Happyland" ist vollbracht – doch wie geht's weiter? "Es fehlen noch Schilder und Dekorationen", meint Kovicka. Wohingegen Schmuckenschlager einen Blick in die Zukunft wagt: "Momentan konnten keine Photovoltaik-Anlagen angebracht werden, aber die kann man auf jeden Fall noch 'nachrüsten'."

Zur Sache

Auf dem Areal des Happylands wurden am Außengelände insgesamt 3,8 Hektar bearbeitet. Innen wurden 10.000 Quadratmeter saniert, renoviert und neu gebaut. In den Sommermonaten konnten auch 1.000 Besucher mehr als im Sommer vor Baubeginn gezählt werden.
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