22.07.2016, 13:38 Uhr

Klosterneuburg in Rio: Verabschiedung der Olympionikin Corinna Kuhnle

Mit Glücksbringer und Maracas schickte Schmuckenschlager Corinna Kuhnle nach Rio – „damit sie beim Paddeln den richtigen Rhythmus findet.“ (Foto: Stadtgemeinde)
KLOSTERNEUBURG (red.) „Ich bin gut vorbereitet“, blickt Corinna Kuhnle zuversichtlich den Olympischen Sommerspielen entgegen. Die zweifache Weltmeisterin und Gesamtweltcupsiegerin darf Österreich im Wildwasser-Kanu-Slalom vertreten. Als Bürgermeister ihrer Wahlheimat und Trainingsstätte Klosterneuburg ließ es sich Stefan Schmuckenschlager nicht nehmen, ihr die besten Wünsche und ein kleines Farewell-Paket mit auf die Reise zu geben: „Ich drücke Conni wirklich ganz fest die Daumen, dass sie ihre gesteckten Ziele erreicht und vor allem verletzungsfrei, aber mit großartigen Erinnerungen aus Rio zurückkehrt.“ Mit Glücksbringer und Maracas schickte er die Kanutin ins Land von Samba und Bossa Nova – „damit sie beim Paddeln den richtigen Rhythmus findet“, wie Schmuckenschlager augenzwinkernd bemerkte.

Brasilien ist für sein Temperament bekannt. Dementsprechend birgt auch die olympische Wildwasserstrecke so manche Herausforderung. Corinna, die am 4. Juli ihren 29. Geburtstag feierte, hat schon ein Training vor Ort absolviert: „Der Kanal sieht klein aus, ist aber anspruchsvoll.“ Die Temperaturen hingegen seien drüben angenehm. Wie sie es mit dem olympischen Gedanken hält? „Dabei war ich schon“, kommt die selbstbewusste Antwort. In London 2012 konnte sie bereits Olympialuft schnuppern. „Ehrgeiz gehört dazu, ich will natürlich auch etwas erreichen.“ Es gäbe wohl kein schöneres Geburtstagsgeschenk als einen Olympia-Erfolg.

Am 8. und 11. August heißt es die Daumen drücken, wenn Corinna Kuhnle im Whitewater Stadium um Medaillen paddelt.
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Silvia Kuhnle aus Klosterneuburg | 28.07.2016 | 10:44   Melden
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