13.05.2016, 00:00 Uhr

Peru: Eine Reise ins Ungewisse

Nicolas Löckel nahm an einer Ayahuasca-Zeremonie teil, im Rahmen eines zweiwöchigen Dschungelcamps in Peru. (Foto: privat)
KLOSTERNEUBURG (red.) Nicolas Löckel flog mit der Produktionsfirma TV-Salon nach Peru. Dort absolviert er ein zweiwöchiges Dschungelprojekt, welches vom Sender ATV als zweiteilige Dokumentation am 25. April 2016 ausgestrahlt wurde. Der zweite Teil ist am 2. Mai 2016 zu sehen.

Leben wie die Naturvölker

Im November flog ein achtköpfiges Team nach Lima. Danach ging die gefilmte Reise weiter nach Iquitos, der größten Stadt im tropischen Regenwald.
„Wir waren insgesamt drei Männer und zwei Frauen", berichtet Nicolas Löckel und fährt fort: "Wir durchquerten den Dschungel, um zu einer Lodge namens Pacaya Samiria zu gelangen. Im Naturschutzgebiet haben wir uns mit einen Schamanen getroffen, um über mehrere Tage einer Ayahuasca Zeremonie beizuwohnen." Teil dieser Zeremonie war es, einen halluzinogenen Pflanzensud aus der Liane namens Banisteriopsis caapi zu trinken. "Ich freute mich auf die angekündigten Visionen, welche ich nach Einnahme des Trunks tatsächlich hatte“, erzählt Löckel.

Unvergessliche Erlebnisse

„Solche Erlebnisse sind für die Teilnehmer unvergesslich", bestätigt die zertifizierte Schamanin, Ursula Smolik und fährt fort: "Eventuell gingen sie auch durch die Hölle. Die Zeremonie erweitert das Bewusstsein und wirkt reinigend. Eine schamanische Reinigung ruft heftige Reaktionen hervor." Denn, die symptomatischen Entgiftungserscheinungen, wie etwa starkes Schwitzen und Übelkeit, sowie die Begegnung mit seinen eigenen Schatten, welche sich in Form von Dämonen zeigen können, sind Teil des Prozesses.

Keine Privatsphäre

Ursula Smolik führt in Kierling eine Praxis zur Lebensberatung und empfielt daher nicht nur Nicolas Löckel, sondern allen Menschen: "Man muss im Leben immer „weiterzugehen“, sowie seinen Mitmenschen respektvoll, liebevoll und achtsam begegnen." "Privatsphäre hatten wir keine. Rund um die Uhr gefilmt zu werden, war ungewohnt. Jedoch hatte ich ja noch den freien Willen und so konzentrierte ich mich auf mich. Meinen Vorsatz, nach dieser Reise bewusster zu leben und mehr auf meinen Körper zu hören, konnte ich bis jetzt umsetzen. ", erzählt der Experte abschließend.
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