17.05.2016, 00:00 Uhr

"Steig ein": Öffis siegten im Rennen gegen das Auto

Geparkt: Nach 34 Minuten Autofahrt ist die Tiefgarage erreicht.

Zwei Teams starten zur Stoßzeit parallel mit Pkw und Öffi und fahren aus Klosterneuburg in das Palais NÖ nach Wien. Wer gewinnt?

KLOSTERNEUBURG / WIEN. Im Land Niederösterreich gibt es aktuell 1.622 Kilometer Schienennetzlänge. Die Züge legen pro Jahr rund 24,5 Millionen Kilometer zurück. Auch das öffentliche Busangebot kommt auf 23,1 Millionen Fahrplankilometer. Dem gegenüber stehen 13.580 Kilometer an Landesstraßen. Doch wie ist man tatsächlich schneller und vor allem stressfreier unterwegs? Wir haben den Test gemacht.

Ab in den Stau

Das Auto gestartet und die Stoppuhr gestellt wurde am Bahnhof Klosterneuburg-Kierling. Die Redakteurin Caroline Szarka fuhr los, laut Navigationssystem sollte sie für die 13 Kilometer bis zum Palais NÖ 22 Minuten im Auto verbringen. Doch mit dem Auto ist es schwieriger als man denkt, denn kurz nach dem Ortsende Klosterneuburg stand sie schon mit vielen Leidensgenossen im Stau, welcher sich bis zum Ziel zog. Doch was tut man in dieser Zeit? Man beobachtet. So sah sie viele Pendler, welche mit der Musik im Auto mitgesungen haben, telefonierten, oder frühstückten. Auch bekommt man einige schöne Ausblicke zu sehen: die Universität oder die Friedensbrücke. Und so konnte das Auto nach genau 33 Minuten in der Parkgarage "Am Hof" geparkt werden. Von da aus hetzte sie die letzten 200 Meter bis zum Palais NÖ, in der Hoffnung, das Rennen zu gewinnen. Die endgültige Zeit betrug so knapp 37 Minuten.

Schnell gehen oder warten

Im Gegensatz dazu hatte es Richard Falkner leichter und vor allem stressfreier. Er stieg am Bahnhof Klosterneuburg Kierling in die S-Bahn 40 Richtung Franz-Josephs-Bahnhof nach Heiligenstadt. "Das war recht entspannt, ich hab' Musik gehört, außer wenn Schüler einsteigen, die sind meist laut", so Falkner. Dort hieß es schnell in die U4 und bei der Station Landstraße ab in die U3 und bei Herrengasse aussteigen. Klingt das zwar einfach, so erzählt der Pendler aber: "Man muss schon alles zügig durchgehen, sonst erwischt man die U-Bahn nicht mehr und man muss auf die nächste warten, dann verschiebt sich die Ankunft natürlich nach hinten." Doch auch Richard Falkner möchte die letzten Gehminuten von der U-Bahn Station wett machen und ist nach insgesamt 33 Minuten, vier Minuten vor der Autofahrerin, am Ziel angekommen.

Zur Sache

4,40 Euro kostet die Einzelfahrkarte inklusive U-Bahn vom Bahnhof Klosterneuburg-Kierling bis in den 1. Bezirk, die Fahrzeit beträgt stressfreie 33 Minuten. Im Auto sieht's anders aus: 12,8 Kilometer sind's exakt, á 0,42 Euro = 5,38 Euro zuzüglich dem Parkgaragenplatz um 4 Euro/Stunde. Die schnellste Fahrtroute in der VOR-Region findet die AnachB App.

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Gewinnfrage 3

Wie heißt die Öffi-Verkehrsauskunfts-App des VOR?
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Georg Huemer aus Rudolfsheim-Fünfhaus | 17.05.2016 | 09:12   Melden
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