Erfolgreichste Spielerin war Simone Seitz mit Team-Gold und einem Sensations-Sieg im Damendoppel mit Zuzana Kubanova. Joey Schubert und Marcel Weigl standen der Doppelweltmeisterin um fast nichts nach: Sie sicherten sich neben dem Team-Titel die Bronzemedaille im Herrendoppel.
Mit gleich drei Medaillen stellten sich Bettina Bugl und Lukas Trojan in den u21-Bewerben ein. Neben der Goldmedaille für Lukas Trojan im u21-Burschendoppel mit Lukas Windischberger, holten Bugl/Trojan noch neben der Team-Silbermedaille gemeinsam Bronze im u21-Mixeddoppel. Zum Drüberstreuen wurde es dann noch Silber für Bettina Bugl im u21-Mädchendoppel mit Natalie Paul aus Deutschland.
Seitz sorgt für erstes Klosterneuburger Doppelgold
Noch nie konnte ein Klosterneuburger einen Doppelweltmeistertitel in die Babenbergerstadt holen, bis zu Sofia 2012. Simone Seitz und die tschechische Weltmeisterin Zuzana Kubanova holten sich die Medaillen nach schweren Spielen, vor allem im Finale gegen Tyrrell/Eisler ab.
“Ich freue mich besonders für Simone die so viel Zeit und Herzblut in den Sport investiert und nun endlich belohnt wurde”, so Weigl.
Trotz aller Medaillen, war die wohl größte Enttäuschung die Doppelniederlage von Schubert/Weigl im Semifinale gegen die späteren Weltmeister Ratzer/Jonsson. Das Spiel war äußerst knapp. Nach einem 14:15 im Tennis gegen Schubert/Weigl konnten sich die Dänen aber doch noch absetzen und mit 19:16 gewinnen. Im Spiel um Platz drei agierten die Klosterneuburger gegen die Schweden Wall/Persson jedoch wieder souverän. “Bei einem Finaleinzug hätten wir den Titel geholt”, ist sich Weigl sicher.
Trojan im Doppel Top
Für die Jugendlichen liefen die Doppelbewerbe nach Wunsch. Nur im Damendoppel hatte sich Bugl mit der deutschen Newcomerin Natalie Paul doch Chancen auf den Sieg erhofft. Die Seehofer-Sisters waren allerdings am Ende doch zu stark.
Windischberger/Trojan waren im Burschendoppel unschlagbar und holten ganz sicher den Titel nach Österreich. Im Mixed dagegen mussten Bugl/Trojan am Ende mit der Bronzemedaille noch mehr als zufrieden sein. Lediglich um zwei Punkte konnte das Match gegen Anzeletti/Seehofer E. schlussendlich zugunsten der Babenberger entschieden werden.
Die u21-Team-Silberne war wahrscheinlich die größte Enttäuschung des Wochenendes für die Jugendlichen. Nach 2 Titeln ensuite, waren die Österreicher noch ungeschlagen. Im Finale gegen Deutschland ließen allerdings beide Lukas Windischberger und Trojan aus und unterlagen mit Christine Seehofer gegen das Deutsche Rumpfteam Sebastian Mair, Joshua Zeoli und Sebastian Mair verdient.
Team-Gold zum Abschluss
Im letzten Spiel gab es zum Ende der Karriere von Marcel Weigl noch ein Highlight. “Irgendwann muss einmal Schluss sein”, kündigte er bereits vor der WM seinen Rücktritt aus dem Nationalteam an. Das es zum Abschied nochmals Gold geworden ist daran hatte der 38-Jährige massgeblichen Anteil. Sowohl im Semifinale gegen Ungarn als auch im Finale gegen Deutschland war der Doppelspezialist gemeinsam mit seinen Partnern Joey Schubert und Michi Dickert nicht zu schlagen. “Nun sind die Jungen an der Reihe. Mit Austaller, Windischberger aber auch Trojan haben wir genug Spieler mit Potential, die in den kommenden Jahren im Team eine tragende Rolle spielen können.”






