07.06.2016, 00:00 Uhr

2015: 9.000 Raser im Bezirk unterwegs

Laufende Kontrollen: Marcella Riegler-Strasser ist so gut wie täglich auf der Jagd nach Temposündern.

Serie Teil 6: In NÖ stehen 148 Radarkabinen. Zudem sorgen mobile Radar für Verkehrserziehung.

BEZIRK KORNEUBURG. Rund um die Uhr sorgen Radarboxen für mehr Verkehrssicherheit. Neben den fixen Standorten schwirren die Polizisten jedoch immer öfter mit mobilen Radaranlagen aus, um dem "gelernten" Raser entgegenzuwirken. Mittlerweile kommt die Exekutive in NÖ allein mit ihren mobilen Messgeräten auf rund 45.000 Einsatzstunden pro Jahr. Langfristig führt diese Präsenz, laut Polizei, zu niedrigeren Durchschnittsgeschwindigkeiten.

Schwerpunkt Freiland
Weil sich in letzter Zeit vor allem die Unfälle im Freiland mehren, wird im Bezirk Korneuburg in den nächsten drei Monaten dort besonders aufgepasst. Von Ernstbrunn bis Korneuburg wird schwerpunktmäßig kontrolliert, neben den fixen Radarboxen und mobilen Messungen mit der Radarpistole, werden zusätzlich fünf Radargeräte eingesetzt. "Diese Aktion passiert gemeinsam mit Stockerau, vor allem auf jenen Straßenzügen, die unfallanfällig sind", erklärt Kontrollinspektor Alois Schnaitt.

Tausende Raser jährlich
Die Geschwindigkeitskontrollen sollen unsere Straßen sicherer machen. Trotzdem gab es allein im Bezirk im Jahr 2014 rund 10.000 Geschwindigkeitsübertretungen, 2015 waren es rund 9.000. Definitiv zu viel, ist Polizist Schnaitt überzeugt. Darum kommen in regelmäßigen Abständen, zusätzlich zu den acht fixen im Bezirk, auch mobile Radarmessgeräte zum Einsatz. Und: So gut wie jeden Tag wird auch mit der Radarpistole mehrmals kontrolliert.

Führerschein ade
Wer übrigens im Ortsgebiet mehr als 40 km/h zu schnell ist, oder im Freiland die erlaubte Geschwindigkeit um mehr als 50 km/h übersteigt, der muss dann zu Fuß gehen. Denn "dann ist der Führerschein auf jeden Fall gleich weg", erklärt Kontrollinspektor Schnaitt.

Nächste Woche: Führerschein – würden Sie bestehen?

Zur Sache: 148 Radarkabinen stehen in ganz Niederösterreich, acht davon im Bezirk Korneuburg. Zudem wird so gut wie täglich mit der Radarpistole kontrolliert. Für 76 km/h im Ortsgebiet muss man in Niederösterreich etwa 100 Euro berappen.

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Gewinnfrage 6: Mit welchem Strafausmaß muss man für 76 km/h im Ortsgebiet rechnen?
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