21.06.2016, 08:20 Uhr

Position im Raum bestimmen

Raumposition: Das sind Rudolf Scheuvens, Daniela Allmeier, Ekaterina Timina, Charlotte Heller und Mario Weiseböck.

Das Planungsbüro Raumposition leitet den großen Entwicklungsprozess der Korneuburger Werft.

STADT KORNEUBURG. Es ist ein Prozess, der rund ein bis eineinhalb Jahre in Anspruch nehmen wird – die Entwicklung des Korneuburger Werftareals. Gemeinsam mit Experten, Politikern, Mitgliedern der Stadtverwaltung sowie Bürgerinnen und Bürgern sollen Ideen für die Zukunft der Werft gesammelt und schlussendlich in einen konkreten Plan gegossen werden.
Um einen objektiven Blick, gepaart mit fachlicher Expertise in diesem Ideenfindungsprozess zu gewährleisten, leitet und lenkt das Planungsbüro Raumposition den gesamten Entwicklungsprozess.

Spannend & außergewöhnlich


Die Stadt- und Raumplaner, die allesamt an der TU Wien tätig sind, freuen sich über die Aufgabe. "In Österreich gibt es nur zwei Werftareale, Linz und Korneuburg", erklärt Daniela Allmeier. "Das Korneuburger Werftareal ist ein außergewöhnlicher Standort, der zudem eine große emotionale Bedeutung für die Stadt hat und für diese auch aus strategischer Sicht wichtig ist."

Expertise & Know-how


Das Planungsbüro Raumposition entwirft Strategien und Konzepte für die räumliche Entwicklung von Standorten, Stadtteilen, Gemeinden und Regionen. Die Experten fungieren quasi als Navigationshilfe, um auf der einen Seite den großen Beteiligungsprozess zu leiten, auf der anderen Seite durch fachliches Know-how in Stadt- und Raumplanung sowie rechtlicher Details in Sachen Ausschreibungen, die Stadt bei der Entwicklung der Werft zu unterstützen.

Der Ablauf


Vorerst werden die Interessen aller an der Werft Beteiligten oder Involvierten gesammelt. Dies geschieht einerseits durch Gespräche, andererseits etwa durch das "Dialograd on Tour", das auch die Meinung der Bevölkerung einfängt.
In einem weiteren Schritt werden Fachleute aufgerufen, ein Konzept für die Werft zu erstellen. Vier werden ausgewählt, die dann bei der großen, öffentlichen Auftaktveranstaltung am 9. September in der Werft vorgestellt werden. Anschließend wird eine Jury sich für ein Konzept entscheiden, das als Basis für den künftigen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan der Stadt dienen soll.
"Dass dieser Prozess in seiner ganzen Komplexität professionell geführt wird, ist wichtig. Ebenso, dass ihn eine neutrale Instanz begleitet, die einen objektiven und transparenten Blick gewährleistet", erklärt Stadtplaner Rudolf Scheuvens.
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