04.04.2016, 08:49 Uhr

Radl für Flüchtlinge

Richard Stawa, Klemens Alton und Roland Weber sorgen für einen fahrbaren Untersatz für Flüchtlinge.

Zusammenarbeit von Radlobby, Rotem Kreuz und SOS Mitmensch Korneuburg.

STADT KORNEUBURG. Ein besonderes Projekt soll Flüchtlinge in Korneuburg mobil machen. "Sie wohnen meist in Peripherie und müssen dennoch weite Wege zurücklegen", erklärt Klemens Alton von der Radlobby Korneuburg. Damit Behördengänge und ähnliches bald leichter zu bewältigen sind, rief man, gemeinsam mit dem Roten Kreuz und SOS Mitmensch Korneuburg, das Projekt "Radl für Flüchtlinge" ins Leben.
So werden derzeit Räder gesammelt, die dann, gemeinsam mit den Flüchtlingen hergerichtet werden. Teil des Projekts ist es jedoch auch, ihnen zum Teil das Radfahren beizubringen und sie in Sachen Straßenverkehrsordnung fit zu machen. "Wer den 'Kurs' mitgemacht hat, bekommt anschließend ein Fahrrad", erklärt Elisabeth Kerschbaum.

Foto-Datenbank

"Damit unsere neuen Mitbewohner auch belegen können, dass das Fahrrad ihnen gehört, legen wir eine Datenbank an", erklärt Alton. So werden die künftigen Besitzer mit ihren Rädern fotografiert und bekommen gleichzeitig einen "Ausweis". Sollte ein Rad dann eventuell gestohlen werden, kann man es mit den Fotos auf der Flickr-Datenbank leicht seinem Besitzer wieder zuordnen.

Räder gesucht

Wer ein Rad zu Hause hat und es nicht mehr braucht, kann es für das Projekt "Radl für Flüchtlinge" spenden – Kontakt: Klemens Alton/Radlobby (0676/5235414) oder Vaitea Hausner/Rotes Kreuz (05914459111).
Gesucht werden in erster Linie kleinere Räder und ebenso Rad-Zubehör, Ersatzteile und Fahrrad-Helme.
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