06.04.2016, 16:10 Uhr

Treffpunkt für einsame Herzen

Seit fünf Jahren heißen Nora und Herbert Helnwein Gäste beim Waldteich Würnitz willkommen.

Der Waldteich in Würnitz ist ein wahres Natur- und Freizeitjuwel

WÜRNITZ. "Bei mir verhungert keiner", lacht Nora Helnwein und die Stammkunden, die vor dem Imbiss "Pinocchio" die vormittägliche Sonne genießen, pflichten ihr bei. Seit fünf Jahren sorgt sie, gemeinsam mit ihrem Mann Herbert, für das Wohl der Waldteich-Besucher in Würnitz.
Wer nicht allein zu Hause sitzen und sich in angenehmer Gesellschaft unterhalten will, der kommt zum Teich. "Die Leute reden miteinander, sind nicht allein und es ist einfach ein wunderschönes Ambiente", freut sich auch Gertrude Meitz vom Bildungs- und Heimatwerk, die selbst gerne Natur und Gesellschaft genießt. "Und die Nudeln aus dem Wok, auch der Langos, sind einfach ein Traum."

Natur pur


Der Waldteich, der momentan noch ein wenig im Winterschlaf schlummert, lädt im Sommer zum Baden ein. "Viele Leute kommen, sogar aus Wien, und genießen die Natur", erzählt Herbert Helnwein. "Und fixe Kartenrunden gibt es auch immer, wenn es warm genug ist."
Damit die Pflanzen im Teich beim Schwimmen dann nicht so am Bauch kitzeln, macht sich die Gemeinde jedes Jahr ans Werk, um ihr Natur-Schmuckstück herauszuputzen.

Große Kröterwanderung


"Es gibt keinen schöneren Teich, als unseren in Würnitz", schwärmt auch Johanna Kogl. Natur pur gepaart mit dem herrlichen Ambiente zwitschernder Vögel und summender Bienen sowie gemütlicher Gesellschaft – das schätzen sogar die Würnitzer Kröten. "In rund zwei Wochen müsste es so weit sein", erklärt Herbert Helnwein. "Dann geht die große Krötenwanderung los. Da gibt es in der Wiese kein freies Platzerl, wenn die Kröten mit ihren Jungen zum Teich wandern."

Paradies für Kinder


Das ist der Waldteich wirklich, der nicht nur zum Schwimmen einlädt, sondern auch einen Spielplatz zu bieten hat. Mit dem Floß kann man übers Wasser fahren und an seichten Stellen Kaulquappen beobachten.

Wandern & entspannen


Wer nicht gerne faul am Ufer herumliegen will, der kann sich auf eine kleine Wanderung aufmachen. "Man kann zwei Stunden gehen, ohne dass man irgendjemandem begegnet", erzählt Meitz.
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