29.07.2016, 14:38 Uhr

Trinkwasser auch im Krisenfall

Für den Ernstfall gerüstet: Oberst Sigmund Uray mit den EVN Wasser Geschäftsführern Franz Dinhobl und Raimung Paschinger.

Bundesheer und EVN sichern gemeinsam die Notversorgung mit Trinkwasser für einen möglichen Ernstfall.

BEZIRK KORNEUBURG / NÖ. Wie schnell die Welt aus den Fugen geraten kann, hat man in letzter Zeit immer wieder beobachten können. Einen möglichen Krisenfall nimmt auch die EVN Wasser zum Anlass, um gemeinsam mit den Experten der ABC Abwehrschule Korneuburg die Trinkwasserversorgung für Notzeiten zu garantieren. Denn nichts ist während einer Krise oder Katastrophe wichtiger, als der Bevölkerung dringend benötigtes Trinkwasser zur Verfügung stellen zu können.


44.000 Liter vorrätig

Dass die ABC Abwehrschule der beste Partner für ein derartiges Unterfangen ist, zeigt allein deren Spezialgebiet – das Aufbereiten von und die Versorgung mit Trinkwasser. "Die Erstversorgung, das ist unsere Aufgabe", erklärt Oberst Sigmund Uray. Einsätze dieser Art führten die Experten schon oft ins Ausland. Sie bündeln Know-how und das notwendige Equipment.
Damit dieses Wissen auch an die Rekruten weitergegeben wird, wurde aus der Trinkwasserbevorratung gleich eine mehrtägige Übung. So wurde das Wasser nicht nur mit UV- und Silberungsanlage haltbar gemacht, sondern auch gleich in jeweils 15 Liter fassende Kunststoffsäcke gefüllt. Rund 100 Paletten mit insgesamt 44.000 Litern Trinkwasser wurden so, dank speziellem Abpackcontainer, bereitgestellt, die an fünf Standorten in ganz Niederösterreich von der EVN Wasser gelagert werden. "Derart bearbeitet und beprobt, kann das Wasser rund drei Jahre lang gelagert werden", erklärt Uray.


Sofortmaßnahme

"Diese Trinkwasserverpackungen sind eine Sofortmaßnahme und sollen den Zeitraum überbrücken, bis andere Arten der Versorgung im Krisenfall organisiert werden können", erklären die EVN Wasser Geschäftsführer Franz Dinhobl und Raimund Paschinger.
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