08.04.2016, 16:49 Uhr

Kleinregion feiert Jubiläum

Als Einstandsgeschenk in die Kleinregion brachte Günter Trettenhahn Lavendelstöckerl für die 10vorWien-Mitglieder mit.

Zehn Jahre Kleinregion 10vorWien – elfte Gemeinde jetzt mit im Bunde

BEZIRK KORNEUBURG. Mittlerweile ist es zehn Jahre her, dass sich zehn Gemeinden aus dem Bezirk Korneuburg dazu entschlossen haben, gemeinsam etwas zu bewirken und zu bewegen. "Unser größtes und schönstes Kind ist die Fossilienwelt", stellte Landtagsabgeordneter Hermann Haller fest. Und so war es auch kein Wunder, dass man genau dort das 10vorWien-Geburtstag feierte.

10vorWien sind jetzt elf

"Bisher gab es einen kleinen Fleck in unserer Zukunftsregion – Bisamberg. Aber die Gemeinde ist jetzt auch mit dabei", freute sich Haller und konnte pünktlich zum Jubiläum Bürgermeister Günter Trettenhahn im Namen der Marktgemeinde willkommen heißen.

Wie alles begann

"Vor zehn Jahren haben sich zehn Gemeinden getroffen, um eine Region zu werden. Keiner hat damals gewusst, wie das geht", erinnert sich Stockeraus Bürgermeister Helmut Laab. Nach der Erstellung von Zielen und einem entsprechenden Leitbild machte man sich ans Werk.
Mittlerweile gibt es viel vorzuweisen: Neben dem Erfolgskind Fossilienwelt, konnte man das gemeindeübergreifende Anrufsammeltaxi ISTmobil ins Leben rufen, das ab 1. Juli sogar bis nach Gerasdorf fährt. Die erste Mobilitätszentrale Niederösterreichs wurde gegründet, der Jugendshuttlebus ausgebaut, Kreisverkehre wurden zur Kunst-Zone und der Alltagsradverkehr wurde gefördert. Dazu kommen Kooperationsprojekte im Bereich der Stadt- und Gemeindeverwaltung.

Große Zukunftspläne

"Jetzt wollen wir uns für die Zukunft rüsten", erklärt Korneuburgs Bürgermeister Christian Gepp. So sollen etwa Betriebsgebiete optimal ausgelastet werden, bevor man neue errichten will. Zudem wird momentan eine Strategie bis zum Jahr 2020 erarbeitet. So soll nicht nur die Identität der Kleinregion gestärkt werden, auch in Sachen Mobilität, dem Steckenpferd 10vorWiens, will man sich etwa mit dem Lückenschluss der Radwege zwischen den einzelnen Gemeinden und Städten widmen. Eine Abfallmodellregion ist in Planung, ebenso die Gründung einer Klima- und Energiemodellregion, die bereits am 15. April vor der Tür steht.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.