25.03.2016, 18:44 Uhr

Stadtentwicklung im Focus

Bürgermeister Helmut Laab erzählt: Derzeit hat Stockerau rund 16.000 Hauptwohnsitzer. Wachsen will man höchstens auf 18.000.

Große Pläne der nächsten Jahre: Ausbau der Autobahn und Umgestaltung des Bahnhofareals.

STOCKERAU. In den kommenden Jahren wird sich einiges in Stockerau tun, wie Bürgermeister Helmut Laab im Bezirksblätter-Gespräch erklärt. So steht etwa 2017/18 der Ausbau der Autobahn A 22 auf dem Programm. "Der momentan noch zweispurige Abschnitt soll auf drei Spuren ausgebaut werden", erklärt der Stadt-Chef. Im Zuge dessen soll auch der Knoten Stockerau-Nord neu gestaltet werden und eine Anbindung an das Betriebsgebiet, das derzeit schon von Firmen wie Lutz und Schachinger besiedelt ist, erfolgen.

Bahnhofareal neu


Ist die Autobahn erst einmal dreispurig, soll auch die Abfahrt Stockerau-Mitte für den LKW-Verkehr freigegeben werden. Laab sieht darin einen wesentlichen Vorteil für die Stadt: "Die LKWs können dann am Parkdeck vorbei, direkt zu den Firmen fahren und müssen nicht mehr durch die komplette Stadt."
Doch das ist nicht alles, was sich im Umkreis des Bahnhofes ändern soll. "Wir wollen das Bahnhofareal neu gestalten." Dazu gehört eine Aufwertung des Gebietes durch Wohnbau und Platz für Geschäfte. Bis Juni sollen die Möglichkeiten einer veränderten Nutzung erhoben werden. Dafür ist man nicht nur mit der ÖBB und der Raumplanung des Landes NÖ im Gespräch, sondern vor allem auch mit den dort angesiedelten Firmen, wie etwa Frischeis und Lagerhaus, die im Bereich des Bahnhofareals große Lagerflächen nutzen.

Wohnbau floriert


"Viele Wohnbaugenossenschaften sind derzeit in der Stadt tätig", freut sich Bürgermeister Laab. So baut etwa die Alpenland in der Wiesener Straße und auch vis-a-vis vom Krankenhaus steht neuer Wohnraum in Stockerau zur Verfügung.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.