14.03.2016, 11:49 Uhr

Gold, Silber und Bronze | Offene Oberösterreichische Taekwondo Landesmeisterschaft

Am Samstag fanden die Offenen Oberösterreichischen Landesmeisterschaften in Marchtrenk statt. Sonbae NÖ war mit einem fünfköpfigen Wettkampfteam angereist und durfte sich am Ende des Tages über Medaillen in Gold, Silber und Bronze freuen.

Die Routiniers Julia Wöber und Thomas Schnögl bildeten mit den Jungkämpfern Farhad Fateh, Tarek Fateh und Denis Antonijevic das Sonbae Wettkampfteam in Marchtrenk. Als Betreuer fungierten Bernhard Ungrad und Mirza Zenkic.
Für den Höhepunkt des Turniers aus der Sicht Sonbaes sorgte Farhad Fateh: Der junge Korneuburger schlug sich in seinem erst zweiten Kampfeinsatz ausnehmend gut. Nach einem Freilos in der ersten Runde traf er auf Dominik Radmann vom ASKÖ Traun. Die Betreuer hatten Gelegenheit gehabt, dessen – sehr routinierten – Erstrundenkampf beobachten zu können und stimmten Farhad darauf ein. Farhad löste seine Aufgabe hervorragend und setzte die Taktik perfekt um. Bei Punktegleichstand verhalf ihm schließlich ein Regelverstoß des Gegners zum verdienten Sieg – Gold!
Sein Bruder Tarek Fateh kam kampflos ins Finale, da sein Erstrundengegner nicht erschienen war. Auch für Tarek war es erst der zweite Kampf überhaupt, gegen den wesentlich routinierteren Eman Spahic von TKD Achensee kam er aber trotz guter Performance nicht an.
Denis Antonijevic schließlich konnte seinen Erstrundenkampf für sich entscheiden, im Finale war aber gegen den technisch überlegenen David Herold von TKD Achensee nichts zu holen, was die Silbermedaille bedeutete.
Da sich Julia Wöber leider beim Aufwärmen verletzt hatte und nicht antreten konnte, bestritt Thomas Schnögl aus Sicht von Sonbae den letzten Kampf des Tages. Erstmals trat er nicht mehr bei den Junioren, sondern bei den Herren in der Leistungsklasse 1 bis 74kg an. Sein Gegner, Philip Meyer-Glitza vom Kampfkunstforum, hatte wie Thomas auch seine liebe Not mit den neuen, sehr rutschigen Kampfmatten. Der anfangs ausgeglichene Kampf drehte sich am Ende der zweiten Runde zu Gunsten Meyer-Glitzas, worauf Thomas das völlig richtige tat und mit Angriff reagierte. Sein Kampfgeist und das Risiko wurde diesmal aber leider nicht belohnt, er lief in einige Konter und der Sieg ging diesmal an den Gegner.
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