04.07.2016, 09:41 Uhr

Drink des Sommers 2016 heißt "HOGU"

Im House of Taste der Firma esarom werden Geschmacksrichtungen geboren, die uns alle begeistern. (Foto: esarom)

Ja Hogu und nicht Hugo ist das Getränk des Sommers 2016 – zarte Holunderblüte mit erfrischender Gurke in dezentem Grünton.

RÜCKERSDORF / OBERROHRBACH. Das verrät Stephan Mölls, Geschäftsführer der Firma esarom in Oberrohrbach und Rückersdorf. Und hier kennt man sich aus mit trendigen Geschmacksrichtungen.
Wir treffen uns im esarom House of Taste in Rückersdorf zum Interview und tauchen ein in eine Welt des guten Geschmacks und in die spannende Geschichte eines erfolgreichen Familienunternehmens. Begonnen hat es vor 60 Jahren mitten im Rohrwald mit 6 Mitarbeitern. Heute beschäftigt das Unternehmen insgesamt rund 300 Mitarbeiter im Stammhaus in Österreich und in den sechs Vertriebsniederlassungen, produziert geschmackgebende Komponenten für die internationale Getränke- und Lebensmittelindustrie und erfreut damit die Gaumen der Konsumenten in über 50 Ländern der Welt – von Norwegen bis Nigeria, von Kasachstan bis Costa Rica. „Mehr als 80% unserer Produkte werden exportiert,“ erzählt Stephan Mölls.


esarom – ein Trendsetter

Doch zurück zu Hogu, Holunderblüte-Gurke. Warum soll das ein Renner werden? „Weil hier gleich mehrere Trends aufeinandertreffen.“ Der Holunder ist uns allen gut bekannt, Kindheitserinnerungen an den hausgemachten Holunderblütensirup der Oma werden wach. Mit der Do-it-yourself-Welle wird auch heute wieder gerne selbst angesetzt. Duftig leicht, ein Hauch von sonnigen Frühsommertagen. Und die Gurke? Gemüse zum Trinken ist im Moment in aller Munde. Man sucht immer wieder etwas Neues, möchte Abwechslung, aber auch Gesundes. Gemüse als Pendant zum Obst liegt auf der Hand, allerdings überzeugt nicht jeder Gemüsesaft geschmacklich so, dass er aus der Gesundheitsecke herauskommt. Der Gurke gelingt’s!


Extrahieren & Destillieren

Und wie kommen nun Holunderblüte und Gurke so geschmackvoll ins Verkostungsglas bzw. in die Flasche im Supermarktregal? „Als Saft und Extrakt“, sagt Mölls. „Extrahieren und Destillieren sind bewährte traditionelle Verfahren, um Aromen zu gewinnen, die man einsetzen kann, um wohlschmeckende Getränke und Lebensmittel herzustellen, die unseren heutigen Ansprüchen genügen. Die Produkte müssen haltbar sein, convenient und immer gleich schmecken. Einmal liebgewonnen erwarten Sie, dass Ihr Lieblingsgetränk oder auch Ihr Lieblingseis, wenn Sie es wieder kaufen, genauso schmeckt wie beim ersten Mal.“
Extrakte und Destillate werden immer stärker nachgefragt – auch das hängt mit aktuellen Foodtrends zusammen – Stichwort Natürlichkeit, Clean Labelling. esarom baut diesen Bereich weiter aus – in Rückersdorf wird gerade eine neue Produktionshalle speziell für diese Verfahren errichtet.

Immer noch hungrig danach, mehr zu erfahren, fragen wir, wie man überhaupt auf die Idee kommt, Holunderblüte und Gurke zu kombinieren. Und auch da plaudert Stephan Mölls ein bisschen aus dem „Nähkästchen“, das esarom eher eine „Geschmacksbibliothek“ ist. Man beobachtet Entwicklungen und Trends, in Europa und in den internationalen Märkten, in denen esarom unterwegs ist. Durchleuchtet und diskutiert sie im Haus und transformiert sie in trendige, konsumententaugliche Produktkonzepte.
Trendscouting, Forschung und Entwicklung gehören zu den Kernbereichen des Unternehmens. Und auch da ist zu spüren, dass man mit großen Schritten in die Zukunft schreitet: Zum Abschluss des Besuches bei esarom gibt’s noch eine Baustellenführung im zukünftigen Forschungs- und Entwicklungszentrum, das das House of Taste ergänzen wird und voraussichtlich ab Herbst 2017 neuer Arbeitsplatz für rund 50 kreative und geschmackskompetente Köpfe sein wird.
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