01.04.2016, 16:08 Uhr

Ein neuer Klimabündnis-Betrieb

Markus Winter, Vorstand Martin Steininger, Andrea Rössler, Klimabündnis Österreich-Geschäftsführer Peter Molnar, Bürgermeister Horst Gangl und Projektleiter Bernhard Holzbauer. (Foto: privat)

Windkraft Simonsfeld tritt größtem Klimaschutz-Netzwerk bei

SIMONSFELD. Global denken, lokal handeln. Dieses Motto des Klimabündnis passt auch sehr gut zur Windkraft Simonsfeld. Beim jüngsten Klimabündnis-Betrieb gehört es zur Firmen-Philosophie, über den Tellerrand zu blicken und auch Klimaschutz-Maßnahmen außerhalb des direkten Geschäftsbereiches zu setzen. Bestes Beispiel sind Workshops zum Selbstbau und Förderung von Solarkollektoren in Bolivien. „Es freut mich, dass wir mit der Windkraft Simonsfeld einen Vorreiterbetrieb im Klimaschutz in Österreich aufnehmen konnten. Dem Produkt selbst gehört die Zukunft, der Standort ist ebenfalls nachhaltig und auch die Einbindung der Mitarbeiter sind genau so, wie wir uns das von Klimabündnis-Betrieben wünschen “, so der Geschäftsführer des Klimabündnis Österreich, Peter Molnar.

Die Zukunft

„Klimaschutz ist eine wichtige Zukunftsfrage. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir uns in diesem Bereich engagieren. Mit unserem Plusenergie Firmengebäude haben wir uns bereits unabhängig von fossiler Heizenergie gemacht. Den Strom beziehen wir von der Sonne und vom Wind. Bei der Mobilität gehen wir mit unseren strombetriebenen E-Mobilen nachhaltige Wege“, erläuterte Martin Steininger vor kurzem bei der Übergabe der Urkunde, mit der die Windkraft Simonsfeld offiziell in den „Club der Klimabündnis-Betriebe“ aufgenommen wurde.

KlimaCheck

Die Windkraft Simonsfeld AG wurde nach einem KlimaCheck durch das Klimabündnis ins größte Klimaschutz-Netzwerk Österreichs aufgenommen. Das Klimabündnis wurde 1990 gegründet und verbindet mittlerweile 1.700 Gemeinden aus 26 Ländern in Europa mit indigenen Völkern in Amazonien. Die gemeinsamen Ziele sind der Schutz des Regenwaldes und die Senkung der Treibhausgasemissionen. In Österreich umfasst das Klimabündnis neben 953 Gemeinden und 481 Schulen sowie Kindergärten auch 996 Betriebe.
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