01.06.2016, 11:23 Uhr

Luxus "Wohnen" in Bisamberg

(Foto: Archiv)
Die Zeitschrift "GEWINN" nahm die Trends am Grundstückssektor unter die Lupe. Die Preisangaben setzten sich aus Informationen von Gemeinden, Kaufpreisdaten aus Grundbüchern, Marklerbüros und statistischen Berechnungen zusammen.

Süd-Nord-Gefälle

Durchschnittlich muss man bei Grundstückskäufen im Bezirk Korneuburg mit 168 Euro pro Quadratmeter rechen. Je nach Lage gibt es naturgemäß massive Unterschiede. Während man in Bisamberg bis zu 450 Euro hinblättern muss, lebt es sich im Norden wesentlich günstiger. Zwischen 30 und 60 Euro kostet der Quadratmeter in Großmugl. Nur wenig mehr – zwischen 37 und 53 Euro – bezahlt man im idyllischen Ernstbrunn.

Städte ziehen an

Je näher es zu den Ballungszentren geht, desto mehr ziehen auch die Grundstückspreise an. Wobei die großen Städte Korneuburg (300 - 360 Euro) und Stockerau (180 - 270 Euro) schon in der obersten Liga mitspielen, nicht aber an der Spitze. Hinter Bisamberg reiht sich Langenzersdorf mit Quadratmeterpreisen von 263 bis 375 Euro ein. Die unmittelbare Nähe zur Bundeshauptstadt treibt die Preise in den grüneren Umlandgemeinden in ganz Niederösterreich in nahezu astronomische Höhen: Bis zu 800 Euro kostet der Quadratmeter in Perchtholdsdorf.

Neuer Spitzenreiter

Mit dem Neuzugang Gerasdorf wird sich der Bezirk einen neuen Spitzenreiter in der Preistabelle einverleiben: in der Wiener Randgemeinde muss man mit 250 bis 460 Euro auf dem Quadratmeter rechnen. Gründe für die Beliebtheit gibt es viele: einer ist sicherlich, dass man mit dem Rad zur U1 Station Leopoldau kommt.
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