12.03.2016, 13:32 Uhr

Schlossfestspiele Langenlois: Weißes Rössl im Schlosspark Haindorf

Plakatmotiv für die Langenloiser Schlossfestspiele 2016: „Im Weißes Rössl“. (Foto: Foto: KM-Westermann)

LANGENLOIS (mk) „Langenlois kann sich auf eine Operette freuen, die für viele Lacher sorgen wird, bei der aber auch das Sentiment nicht zu kurz kommen wird“, unterstreicht Intendant und künstlerischer Leiter der Haindorfer Schlossfestspiele, Prof. Andreas Stoehr, und augenzwinkernd fügt er hinzu: „Ja, auch im Schloss Haindorf kann man gut lustig sein!“ Dabei geht es – natürlich! – um die diesjährige Inszenierung, um das Singspiel „Im Weißen Rössl“ von Ralph Benatzy.

Schlanke Inszenierung mit Esprit

„Eine schlanke Inszenierung“ wird es werden, verspricht Prof. Andreas Stoehr, optimal ausgerichtet auf die Möglichkeiten der Schlossfestspiele und den Gegebenheiten am Schloss Haindorf, aber gerade deshalb auch ein ganz neues „Rössl“, das nicht mit opulenten Revueauftritten punktet, sondern mit feiner Ironie, die das Werk aber trotzdem ernst nimmt. Robert Stadler, Geschäftsführer von Kultur Langenlois, freut sich auf die Regiearbeit von Michael Scheidl und seiner Fähigkeit, historischen Stücken aktuellen Witz, Esprit und Leichtigkeit zu verleihen. Und dafür steht der Regisseur auch selbst auf der Bühne: als Prof. Dr. Hinzelmann.

Prominente Besetzungsliste

Überhaupt: die Besetzung. Da können sich die Langenloiser Schlossfestspiele wieder einmal sehen lassen: Die Rössl-Wirtin wird dargestellt von Kristina Bangert („Copstories“, „Der Bergdoktor“, „Soko Donau“ oder „Soko Kitzbühel“, und Boris Eder (Burgtheater, Theater an der Josefstadt, Wiener Volksoper) spielt den Kellner Leopold. Weiter auf der Besetzungsliste: Melanie Wurzer als höhere Tochter Ottilie, Daniela Lehner als lispelndes Klärchen, André Bauer als Berliner Rechtsanwalt Dr. Siedler, Johannes Seilern als brummiger Fabrikant Wilhelm Giesecke oder Harald Baumgartner als der schöne Sigismund.

Musikalisch wird Intendant und Dirigent Andreas Stoehr mit dem „Schönbrunn Festival Orchester Wien“ einen fast einzigartigen Melodienreigen präsentieren: „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“, „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist?“, „Im Salzkammergut, da kann man gut lustig sein“ oder „Die ganze Welt ist himmelblau“. Neben seinem hohen künstlerischen Niveau zeichnet sich das Orchester durch klangliche Homogenität und eine charmante Präsentation aus.

Stoehr betont, dass es eines der erklärten Ziele für die Schlossfestspiele Haindorf ist, ebenso „anspruchsvolle Kenner der Operette auf ihre Kosten kommen zu lassen“ wie Musikfreunde, „die sich der Neugier eines frischen und lustvollen Umgangs mit diesem Genre nicht verschließen“. Das gelte natürlich auch und gerade für die diesjährige Inszenierung des „Rössls“.


Vorverkauf hat begonnen

Die Premiere des „Weißen Rössls“ in Haindorf ist am Donnerstag, den 21. Juli. Es folgen neun weitere Aufführungen bis zum 13. August – wobei die am 12 August bereits ausverkauft ist. „Der Vorverkauf hat bereits begonnen“, betont Robert Stadler. „Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bucht am besten so schnell wie möglich. Etwa bei Kultur Langenlois in der Rathausstraße 4!“ Auch telefonische Bestellungen sind dort möglich: (02734) 3450.

Das gilt auch für das Rahmenprogramm. Denn – so der Kultur-Geschäftsführer – zu den eigentlichen Festspielen mit dem „Weißen Rössl“ gehören zwei weitere hochinteressante musikalische Events: Am 17. Juli wird um 10.30 Uhr der ORF-Radiofrühschoppen mit der Polizeimusik Niederösterreich auf der Freiluftbühne von Schloss Haindorf veranstaltet, und am 4. August findet um 20 Uhr auf der Bühne das Galakonzert der Polizeimusik Niederösterreich statt.

Winzerdorf im Schlosspark

Auf ihre Kosten sollen in Haindorf auf auch die Liebhaber der Kamptaler Weine und der Spezialitäten aus der Region kommen: An allen Spieltagen nämlich verwöhnen ausgewählte Gastronomen die Zuschauer und Gäste im Winzerdorf im Schlosspark. Gegen Vorbestellung erfüllt Stobls Gourmet-Catering auch individuelle gastronomische Wünsche und nimmt Tischreservierungen entgegen.

>>> www.schlossfestspiele.at
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