03.08.2016, 14:59 Uhr

Das waren sie – die 18. Wachauer Radtage

(Foto: privat)
WACHAU. Das internationale Großereignis dieser Tage ist die Tour de France – national standen am vergangenen Wochenende die Wachauer Radtage im Blickpunkt des Sportgeschehens!
Bei der bereits 18. Auflage der Wachauer Radtage waren wieder knapp 1.600 Hobbyradler unterwegs. Gab's für die Hobbyradler im Vorjahr Temperaturen von bis zu 39 Grad, hatte der Wettergott in diesem Jahr ein Einsehen und sorgte für perfektes Radwetter mit angenehmen Temperaturen.

Während bei vielen der sportliche Ehrgeiz im Fokus stand, werden Birgit und Michael Grubhofer das Rennen als kleine „Hochzeitsreise“ ganz besonders in Erinnerung behalten – die beiden Frischvermählten wurden bei Ihrer ersten Ausfahrt als Ehepaar mit eigenen „Just married“ – Startnummern ausgestatt auf die Reise ins gemeinsame Leben „geschickt“!

Um Punkt 9.00 Uhr war es dann vorbei mit der Romantik und die Radsportler wurden mit der Startsirene auf die drei Strecken geschickt. Die beiden Niederösterreicherinnen Katharina Huber und Katharina Gallhuber aus dem ÖSV Nachwuchs legten einen Trainingstag in der Wachau ein und mischten sich gemeinsam mit Gruppentrainer Hannes Zöchling unter die erfahrenen Hobbybiker des Raiffeisen Power Radmarathons über 99km. Beide sind seit der letzten Saison im Weltcup mit dabei. „Die Route ist extrem schön, man fährt hinein in die Weinberge und entlang der Donau. Dann wird man mit Musik und einer lässigen Stimmung im Ziel begrüßt!“ ist Katharina Huber von ihrem ersten Antreten in der Wachau begeistert!
ÖSV Slalomspezialist Marc Digruber stand am Start der Wachauer Genuss Radtour! Diese Strecke über 50 km ist auch für Hobbysportler der ideale Einstieg für Marathon-Neulinge. Die eifrigen Trainierer lockte der Champions Radmarathon mit der Strecke von Mautern durch das Kremstal hinauf ins Waldviertel und wieder retour über 161 Kilometer inklusive der Bergwertung am Jauerling in die Wachau.

Champions über 161 Kilometer

Der Steirer Martin Geretschnig konnte sich am Jauerling absetzen und die „Königsklasse“, den Champions Radmarathon in der Zeit von 4:31:23,47 mit einem Vorsprung von über 4 Minuten auf den Zweitplatzierten Vereinskollegen Heli Puchwein für sich entscheiden!
Ihre Kletterqualitäten am Jauerling stellt auch Agnes Kittel unter Beweis. Die Wienerin gewinnt bei den Damen in einer Zeit von 5:08:02,24 mit nur knapp 2 Minuten Vorsprung auf ihre stärkste Konkurrentin und Mauterner Lokalmatadorin Kerstin Siedler!
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