19.07.2016, 08:58 Uhr

Der Bezirk Krems leistet wichtigen Beitrag zur Energiebewegung


Bürgermeister Heinz Brustbauer, Landtagspräsident Hans Penz, OSR Josef Gattinger (Foto: VP)

Land NÖ deckt seit Ende 2015 100 Prozent seines Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien

Im Bezirk Krems erzeugen 1.390 Photovoltaikanlagen, 2 Windräder, 3 Biomasse- und 17 Kleinwasserkraftwerke erzeugen sauberen Strom für 6.500 Haushalte.. Alleine die Wind- und Photovoltaik-Anlagen sichern gemeinsam 2.000 Arbeitsplätze in Niederösterreich. „Die Zukunft unserer Energieversorgung liegt in Erneuerbaren Energien: Wasser, Photovoltaik, Windkraft und Biomasse helfen uns, sauberen und nachhaltigen Strom zu produzieren und gleichzeitig das Klima zu schützen. Außerdem machen sie uns unabhängig von teuren Energieimporten und stützt die heimische Wirtschaft“, betont Landtagspräsident Hans Penz.


Ein Vorzeigeprojekt entsteht gerade in Mautern. Auf Initiative von Bürgermeister Heinz Brustbauer wird unter finanzieller Beteiligung der Bürger eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Neuen Mittelschule errichtet. Mit einer Leistung von 30 kWp versorgt die Anlage den Schulkomplex beinahe zur Gänze mit selbst produziertem Strom. Neben dem ökologischen Gedanken ergeben sich in weiterer Folge für die Gemeinde finanzielle Vorteile durch Einsparungen und für die Investoren eine Verzinsung von 1,77%. Die Planungsarbeiten wurden von Energieprofis der NÖ-Dorf & Stadterneuerung durchgeführt.
„Niederösterreich deckt seit Ende 2015 100 Prozent seines Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien und ist zu einer Modellregion in Europa geworden. Gerade Windkraftwerke und Photovoltaik-Anlagen wurden in den letzten Jahren massiv ausgebaut. Die Windkraft-Stromproduktion hat sich in den letzten fünf Jahren beinahe verdreifacht, die Photovoltaik-Stromproduktion knapp versechsfacht“, informiert der ÖVP-Bezirksobmann.
Niederösterreich kann sich allerdings nicht auf dem Erreichten ausruhen, das Stromziel ist ein Etappensieg. „Strom wird in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen und fossile Energieträger verdrängen. Jedes weitere Prozent drängt die Atomkraft, Öl und Gas weiter zurück und erhöht die Wertschöpfung in unserer Region.“, so Penz

Strom schauen im Live-Ticker
Wie viel unseres Stroms wir aktuell aus Erneuerbaren Energien erzeugen, verrät ein Blick auf den Energie-Live-Ticker auf www.energiebewegung.at. 


Weitere Informationen
erhalten Interessierte bei der Energie- und Umweltagentur NÖ unter der Telefonnummer 02742 219 19 und auf www.enu.at
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Karl Maurer aus Krems | 19.07.2016 | 14:39   Melden
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