25.05.2016, 15:59 Uhr

Fahrzeug überschlug sich auf der B37a, Lenker verschwunden

(Foto: FF Krems / Manfred Wimmer)
KREMS. Auf der Ausfahrt Furth der B37a kam es in den Abendstunden des 24. Mai 2016 zu einem Verkehrsunfall. Ein PKW überschlug sich auf der Straße und blieb am Dach liegen. Die Melder des Unfalls konnten keine Personen im Fahrzeug antreffen, ein Rascheln im angrenzenden Wald wurde jedoch wahrgenommen.

Seitens der Feuerwehr Krems wurde die diensthabende Schleife zu dem Unfall alarmiert. An der Einsatzstelle wurde rasch das Ausmaß des abzusuchenden Geländes klar. Abseits der Unfallstelle befindet sich verwachsenes Waldgebiet, das sich über mehrere tausende Quadratmeter erstreckt, der Straßenknoten gilt ebenfalls als komplex. Aus diesem Grund wurden zusätzlich zu den bereits alarmierten Kräften die Feuerwache Thallern sowie die Feuerwehr Palt zur Unterstützung angefordert.

Aus Erfahrungen von vergangenen Einsätzen wurde die Rettungsleitstelle um Alarmierung von Suchhunden gebeten. Die Fahrzeugbesatzungen durchkämmten das Dickicht und die Drehleiter versuchte von oben Überblick zu schaffen. Ein rasch eingetroffener Diensthund der Polizei unterstützte die erste Suche. Mit Einsatzfahrzeugen wurden die Straßen rund um den Unfallort abgesucht.

Ebenfalls erfolgte eine Messung der Temperatur des Innenraums des Unfallfahrzeuges mit der Wärmebildkamera, es konnte nur eine Erwärmung des Fahrersitzes festgestellt werden, was weitere Insassen ausschließen ließ.

Mit Eintreffen der Einsatzleitung der Rettungshunde Niederösterreich wurden gemeinsam organisatorische Maßnahmen geplant und vorbesprochen. Notwendige Straßensperren während der Suche mit den Hunden, Parksituation für die Hundeführer (es waren Suchhunde von drei Organisationen alarmiert, welche mit ca. 25 Fahrzeugen erwartet wurden), und die Begleitung durch Kräfte der Feuerwehr durch das Dickicht. Hand in Hand arbeiteten hier Autobahnpolizeiinspektion, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Rettungshunde Niederösterreich, ÖHU Suchhundestaffel und Rettungshundebrigade zusammen um den größtmöglichen Suchradius im Bereich der Auf- und Abfahrten der B37 zu kontrollieren.

Vier Stunden nach der ersten Alarmierung der Einsatzkräfte waren die unmittelbar umliegenden Bereiche sowohl von Suchmannschaften und Suchhunden kontrolliert. Parallel zu der Personensuche wurde auch der PKW von der Feuerwehr geborgen und abseits der Straße abgestellt.
Am nächsten Tag zu Mittag meldete sich der Unfalllenker bei der Polizei.
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