17.05.2016, 15:19 Uhr

Heißer und trockener Sommer 2015 lassen Borkenkäfer-Population steigen

(Foto: Markovsky)
BEZIRK. Nach dem extrem heißen und trockenen Sommer des vergangenen Jahres mit anschließendem warmen Winter, zeigt sich der Borkenkäfer in seinem Wachstum und seiner Population äußerst begünstigt.

Besonders in den waldreichen Regionen des Bezirks müssen Forstbetriebe und Waldbesitzer auf der Hut sein und rasch reagieren, um den Schaden möglichst niedrig zu halten. Bevor die Jungkäfer im Mai das erste Mal ausfliegen, haben die Waldbesitzer alle Hände voll zu tun.

Von Borkenkäfer befallene Bäume erkennt man an ihren bräunlich verfärbten Wipfel. Deshalb ist es wichtig den Wald stets zu kontrollieren, um erkrankte Bäume rasch zu fällen. Danach sollte der Stamm rasch abtransportiert und entrindet werden.


Konsequente Maßnahmen

Regelmäßige (wöchentliche) Kontrolle bis in den Spätherbst und, besonders wichtig, wieder ab Spätwinter/Frühjahr mit wöchentlicher Waldbegehungen!
Entnahme von befallenen Bäumen (abfallende Rinde, braune Krone, Nadelfall), in denen die Entwicklung der Käfer fortgeschritten ist, unbedingt vor dem Ausfliegen der Käfer. Suche und Entnahme der Bäume, wo die Entwicklung am Anfang steht (Bohrmehl, Bohrlöcher, Harztropfen). Großzügiges Rändeln!
Keine Lagerung von befallenem (oder auch unbefallenem aber fängischem) Holz im Wald oder in Waldnähe. Bruttaugliche Resthölzer, Wipfelstücke nicht unbehandelt im Wald oder Waldnähe lassen. Lagerung von bruttauglichem Biomassematerial (Fichte!) nicht im Wald oder in Waldnähe!
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