04.07.2016, 09:00 Uhr

Panzer statt Autos: Da bebte die Ringstraße

Stolz präsentierte die Dritte ihre Gerätschaft
Krems an der Donau: Stadtpark |

Die Leistungsschau der 3. Panzergrenadierbrigade brachte als Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeit zum 60-jährigen Bestehen die Ringstraße zum Beben: Mit insgesamt vierzig gepanzerten und nicht gepanzerten Fahrzeugen präsentierte das künftige 'Kommando schnelle Einsätze' ihren Beitrag zum Katastrophenschutz und zur Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

Davor wurde im Stadtpark gefeiert: Zum Festakt gesellten sich Vertreter der Kremser Stadtpolitik, des Landes Niederösterreich, befreundeter Blaulichtorganisationen und Partnerregimente sowie der Wirtschaft. In Ihren Reden betonten Bgdr Christian Habersatter, Kommandant der 3. Panzergrenadierbrigade, NR-Abgeordneter Otto Pendl, Krems-Bgm. Reinhard Resch und der zweite NÖ Landtagspräsident Gerhard Karner die Bedeutung der ‚Dritten‘. 

Bürgermeister Resch legte den Fokus auf die großartige Zusammenarbeit zwischen der ‚Dritten‘ und der Stadt Krems, bereits seit dreihundert Jahren Garnisonsstadt und seit 1956 Heimat der 3. Panzergrenadierbrigade. Als in Krems eine Kaserne errichtet wurde (bis 1974 Herbert-Kaserne), herrschte zunächst Angst vor Kriminalität und ansteckenden Krankheiten, was sich rasch änderte: Die Soldaten belebten die Stadt, es gab Parkkonzerte und gesellschaftlich allseits beliebte Veranstaltungen des Militärs. Resch: „Die Stadt hat bei der Gründung der 3. Panzergrenadierbrigade eine wichtige Rolle gespielt. Als die Soldaten am 28.9.1956 aufmarschierten, wurden sie von den Kremsern aufs Herzlichste willkommen geheißen, anders als 100 Jahre davor. Heute ist diese Freude in der Bevölkerung wieder spürbar und mit ihr die besondere Wertschätzung der ‚Dritten‘ und dem Bundesheer allgemein gegenüber.“

Tatsächlich ist die die 3. Panzergrenadierbrigade ein zuverlässiger und professioneller Partner - speziell Assistenzeinsätze konnten Hochwasserkatastrophen abwehren bzw. abmildern. Resch: „Dank der Unterstützung durch die Soldaten zog nach Katastrophenfällen rasch wieder Normalität ein.“ Seine Dankbarkeit betonte der Bürgermeister mit der Überreichung der Silbernen Ehrennadel mit Lorbeer an Obst. Franz Langthaler, Hptm. Stefan Lichtmanegger, Hptm. Martin Praschl, Vzlt. Rupert Stöller, Vzlt. Franz Emberger und OStv. Karl Schön ob deren Verdienste um die Stadt Krems. 

Bürgermeister Resch abschließend: „Die Sicherung des Friedens in Freiheit und die Erhaltung der kulturellen und Wirtschaftlichen Werte sind das einigende Band, das die Bevölkerung der alten Garnisonsstadt Krems und die Panzersoldaten der jungen Garnison Mautern über die Donau hinweg verbinden soll. In diesem Sinne wollen wir auch in Zukunft mit dem 'Kommando schnelle Einsätze' die Zusammenarbeit fortsetzen.“
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