25.03.2016, 09:15 Uhr

Ein-Euro-Jobs für Asylanten

Deutschland hat also beschlossen, dass sich Flüchtlinge in laufenden Asylverfahren durch Tätigkeiten, die von öffentlichem Interesse sind, „Taschengeld“ dazuverdienen können. In Österreich lehnen SPÖ und ÖVP das als „Lohndumping“ ab. Ich fasse es nicht. Was kann Schlimmes daran sein, dass Flüchtlinge einen kleinen Beitrag der Gesellschaft gegenüber dafür leisten, dass sie Unterkunft, Verpflegung, ärztlicher Versorgung etc etc erhalten? Dass man ihnen die Möglichkeit gibt, in einem friedlichen Land ohne Krieg zu leben? Wäre es nicht von Vorteil, wenn diese aus völlig anderen Kulturen kommenden Menschen durch Arbeiten zB in Parkanlagen oder etwa in der Altenpflege lernen, was wir unter Sauberkeit oder überhaupt unter „Arbeit“ verstehen? Dass bei uns ein anderes Verhalten Frauen gegenüber gefordert ist? Abgesehen davon, dass man die vor allem großteils jungen Männer davon abhalten könnte, vor lauter Frustration auf blöde Ideen zu kommen! In meiner Heimatstadt Krems wüßte ich ad hoc viele Möglichkeiten, Asylanten zu beschäftigen. Mit Arbeiten, die jetzt überhaupt nicht gemacht werden und so auch niemandem einen Arbeitsplatz wegnehmen könnten. Ich hoffe sehr, dass unsere Politiker bald zu der Einsicht kommen, dass es den Asylanten sehr wohl zugemutet werden kann, ihren Teil zu der Gemeinschaft beizutragen, die sie immerhin aufgenommen haben und versorgen!
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Oliver Plischek aus Wieden | 27.03.2016 | 09:55   Melden
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