09.06.2016, 14:43 Uhr

Drei Teams des Waldviertler Rallye Club dabei

Ein internationales Rekordteilnehmerfeld (103 Starter aus 6 Nationen) starteten am 4. Juni vom Hauptplatz in Althofen in die 95 Sonderprüfungskilometer der 1. Hirter Kärnten Rallye. Mit dabei auch die 3 Teams des Waldviertler Rallye Clubs. Harald Ruiner und Gerhard Giese starteten mit ihrem Nissan 350Z diesmal in der neuen Klasse M1. Markus Kroneder und Harald Zehetbauer starteten mit ihrem gelben Renault Clio ebenso in der Klasse 7.3 wie Willi Jankowski und Ramona Charvat mit ihrem weißen Renault Clio. Die Rallye wurde nach Klassen gestartet, was den Zusehern mehr Spannung bis zum Schluss bescherte.

Harald Ruiner/Gerhard Giese - Nissan 350Z nach längerem hin und her starteten Ruiner/Giese mit ihrem Nissan 350Z diesmal in der neu geschaffenen Klasse M1. In dieser sehr stark besetzen Klasse konnten sich mit 9 weiteren Startern messen, 6 davon 4WD-Autos. Und die beiden machten das, was sie am besten können: schnell sein und dem Publikum eine tolle Show liefern! Ruiner/Giese waren von Beginn an das schnellste 2WD-Auto ihrer Klasse. Zu Mittag lagen sie bereits auf Platz 5 in ihrer Klasse und auf Platz 26 Gesamt. Mit den am Nachmittag wechselnden Bedingungen kamen die beiden sehr gut zurecht. Ihr Höhepunkt war die 16. Gesamtzeit auf der 5. Sonderprüfung. Weitere tolle Zeiten in den Top 20 bestätigten ihren starken Auftritt am Nachmittag. Am Ende konnten sie in der Klasse Platz 5 und Gesamt Platz 22 erreichen.

Markus Kroneder/Harald Zehetbauer - Renault Clio Kroneder/Zehetbauer sowie Jankwoski/Charvat starteten in der Klasse 7.3, in der auch diesmal die meisten Starter einer Klasse ins Rennen gingen. Insgesamt 15 Teams hatten für diese Klasse genannt. Auch international war diese Klasse mit Italienern, Deutschen, Schweden und Österreichern sehr stark besetzt.
Der Vormittag verlief für Kroneder/Zehetbauer nicht ganz nach Wunsch. Die ersten beiden Sonderprüfungen fuhr man etwas zu verhalten und fand sich in der Klasse nur auf Rang 6 wieder. Das 2. Ringerl konnte schon etwas flotter absolviert werden, sodass sie im Mittagsservice in der Klasse auf Rang 5 und Gesamt auf Rang 30 zu finden waren. Am Nachmittag sollte sich das jedoch massiv ändern! Bei wechselhaften Bedingungen konnten sie bereits bei der 5. Sonderprüfung ihr Talent aufzeigen und eine 18. Gesamtzeit in den Asphalt bzw. Schotter brennen. Und in dieser Tonart ging es weiter. Platz um Platz konnten sie sich vorarbeiten. Weitere Höhepunkte waren dabei 2 Klassenbestzeiten bei den Sonderprüfungen 7 und 8. Am Ende der Rallye belegten sie in der Klasse den 2. Platz sowie Gesamt den 25. Platz.

Jankowski/Charvat konnten nach den technischen Problemen in Zwettl wieder im offiziellen Starterfeld einer Rallye teilnehmen. Und das taten sie auch mit voller Motivation! Gleich bei der 1. Sonderprüfung zeigten sie ihr Talent mit der 5. Zeit in der Klasse. Die Neulinge im Rallye-Auto lieferten eine tolle Performance ab und konnten sich im Mittelfeld der Klasse festsetzen. Im Mittagsservice bedeutete das den 7. Platz in der Klasse und den 36. Platz Gesamt. Am Nachmittag hatten die beiden leider wieder Pech. Während der 5. Sonderprüfung begann es während ihrer Fahrt zu regnen und am Ende der 6. Sonderprüfung waren klopfende Geräusche aus dem Motorbereich zu hören. Sie brachten das Auto noch in die Servicezone, jedoch musste sie ihren Clio dort mit Getriebeproblemen stehen lassen. Somit müssen sie leider weiter auf eine Zielankunft bei einer Rallye warten.
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