Acht Neuzugänge bei Union

 

Union Hallein setzt sich einen Platz unter den ersten sechs als Ziel

TENNENGAU (hm). Am kommenden Wochenende ist es endlich soweit. Dann beginnt die diesjährige Fußballmeisterschaft im Salzburger Unterhaus. Während in der Salzburger Liga und in den 2. Klassen zahlreiche Derbys ausgefochten werden, treffen Union Hallein (1. Landesliga), der SK Adnet (2. Landesliga Nord) und St. Koloman (1. Klasse Nord) in ihrer Gruppe auf keine anderen Tennengauer Vereine.

Gleich acht Neuzugänge meldet Union Hallein in seiner zweiten Saison in der 1. Landesliga. Goali Marco Tanzberger kehrte nach zwei Saisonen von Kuchl zurück und ersetzt den nach Seekirchen abgewanderten Damir Ramic zwischen den Pfosten. Ebenfalls neue Gesichter im Dress der Keltenstädter sind Andi Schleifer, Christoph Paar (beide Anif 1b), Dejan Celarevic (Gaißau), Jakob Hilzensauer (Oberalm), Marc Gillhofer (Adnet), Patrick Cachutzky (Elsbethen) und Stefan Angerer der reaktiviert wurde. Helmut Kummer beendete seine aktive Karriere und steht Gerhard Perlak jun. als Co-Trainer zur Seite. Dominic Schnöll wechselte nach Großgmain. „Unser Ziel ist ein Platz unter den ersten sechs“, so David König der sportliche Leiter des Landesligisten. Eine erste wichtige Standortbestimmung kommt am Samstag auf die Union-Kicker zu. Da gastiert die Perlak-Truppe bei Titelmitfavoriten Bergheim. Nach einer eineinhalbjährigen Pause kehrte im Sommer Günther Lugmayr wieder auf die Trainerbank des SK Adnet in die 2. Landesliga Nord zurück, wo er zuvor viereinhalb Jahre tätig war.

Das Ziel ist ein Mittelfeldplatz
„Wir peilen einen Mittelfeldplatz an“, meinte der Coach zum Saisonziel. Die beiden im Winter vom FC Erdal Hallein 04 gekommenen Spieler Josef Höllbacher und Christoph Ebner konnten gehalten werden. Mit Daniel Steiner (Abersee), Thomas Weiss, Michael Neureiter (Bad Vigaun) und Serdar Karademir (Oberalm) tätigte der SK Adnet vier Neuverpflichtungen während der Sommerübertrittszeit. Dem gegenüber stehen die Abgänge von Marc Gillhofer (Union Hallein) und Benjamin Gillhofer (Ebenau). In der ersten Runde empfängt Adnet den UFV Thalgau. Die Spiele gegen die Flachgauer endeten in der Vorsaison 1:1 und 0:3.

Keine großen Änderungen im Kader meldet St. Koloman, der Aufsteiger in die 1. Klasse Nord. Der spanische „Ballzauberer“ Miguel Fernandez beendete nach erfolgreichen Jahren im Dress der Taugler seine Karriere. Ebenfalls nicht für St. Koloman auf Punktejagd gehen wird Simon Eder, der nach Kuchl zurückkehrte.
Die beiden Abgänge wurden durch Roman Wallinger (Golling) und Aleksandar Stevanovic (Freilassing) kompensiert. „Das Ziel des Vorstandes ist ein Mittelfeldplatz. Außerdem werde ich versuchen in der kommenden Saison einige Nachwuchsspieler in die Kampfmannschaft einzubauen“, erklärte Coach Miodrag Stevanovic, der seinem Team - nicht zuletzt wegen der starken Leistung bei der knappen 1:2 Cup-Niederlage gegen Westligisten Seekirchen - heuer einiges zutraut. Morgen wird es für die Taugler in der neuen Liga ernst. Da ist um 19:00 Uhr Austria Salzburg 1b in St. Koloman zu Gast.
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