01.07.2016, 14:37 Uhr

Ausstellung "Stop over"

Luca Coser beschäftigte sich mit dem Thema Reisen an sich. (Foto: Luca Coser)
Wörgl: Galerie am Polylog | WÖRGL. Der „Stop Over“ ist eine längere Unterbrechung des Unterwegs-sein – ein Innehalten, ein Reflektieren über den zurückgelegten Weg, ein Planen des Kommenden.

Vier KünstlerInnen aus Italien und Österreich widmen sich auf unterschiedliche Weise und mit verschiedenen Medien diesem Aspekt des Ortswechsels, der viele Gründe haben kann, vom kontemplativen Reisen bis zur existenzrettenden Flucht.

Die gezeigten Arbeiten sind entweder auf langen Reisen in Zwischenzielen entstanden oder widmen sich auf einer subjektiven Ebene den aktuellen Fragen um die momentanen Flüchtlingsströme. Es geht dabei um Architektur im Sinne von Behausung (Cristina Fiorenze), um das Unterwegssein an sich (Luca Coser), um die emotionalen Erfahrungen beim Reisen (Britta Keber) und die Verlorenheit in einer unendlichen Weltenlandschaft (Kevin A. Rausch).

Eindeutige Antworten gibt es keine. Aber eines wird deutlich. Es gibt keine bessere Welt. Die Ausstellung in der Galerie am Polylog ist noch bis 16. Juli geöffnet. Öffnungszeiten: DO+FR 16:30-18:30 Uhr, SA 10-13 Uhr und 14-16 Uhr.
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