01.07.2016, 08:39 Uhr

Festival: 85 Jahre Heldenorgel Kufstein

Wann? 14.07.2016 20:30 Uhr

Wo? Festung, 6330 Kufstein AT
Der Orgel-Spieltisch bei Nacht. (Foto: Edinger)
Kufstein: Festung | KUFSTEIN. An drei Donnerstagabenden im Juli finden heuer wieder Meisterkonzerte an der Heldenorgel Kufstein, der größten Freiorgel der Welt, statt. Für die Zuhörer/Zuschauer steht dabei die überdachte Orgelarena im Festungsneuhof mit Sicht auf den Organisten zur Verfügung. Eintritt: freiwillige Spenden.

14. Juli, 20:30 Uhr: Helmuth Luksch (Wien)


„Alles Walzer? Nein, alles Toccata! Alles, nur keine Toccata – oder doch?“ Werke von Leon Boellmann, Wolfgang Amadeus Mozart, Helmuth Luksch, Max Reger, Johann Sebastian Bach, Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Johannes Brahms, Charles-Marie Widor und Louis Vierne.

Das erste Konzert an der Heldenorgel am 14. Juli spielt der gebürtige Kufsteiner Helmuth Luksch, der als künstlerischer Leiter auch die beiden anderen Konzerte moderieren wird. Er wird neben bekannten „Klassikern“ auch „Kurioses und Unerhörtes“ (darunter zwei Eigenkomposition mit speziellem Kufstein-Bezug) präsentieren.

21. Juli, 20:30 Uhr: Marco D’Avola (Ragusa)


„With Pomp and Circumstance“ – Ein Feuerwerk der Orgelmusik, Werke von Eugene Gigout, Richard Wagner, Edward Elgar, Pietro Mascagni, Alfred Herbert Brewer und Marco D‘Avola.

„With Pomp and Circumstance“ ist der Titel des zweiten Heldenorgel-Konzertes am 21. Juli mit dem sizilianischen Organisten und Komponisten Marco D’Avola. Wie der Titel schon besagt, darf ein Feuerwerk an berühmten Melodien großer Meister der Opernliteratur erwartet werden, darunter zum Beispiel die berühmte royale englische Melodie von Edward Elgar.

28. Juli, 20:30 Uhr: Olivier Eisenmann (Luzern)


„Deutsche und französische Orgelromantik – Große Orgel-Symphonik“, Werke von Fanny Hensel-Mendelssohn, Gustav Adolph Merkel, Max Reger, Louis Vierne und Joseph Messner.

Den Abschluss des Festivals gestaltet der Schweizer Organist Olivier Eisenmann am 28. Juli mit großer deutscher und französischer Orgel-Symphonik (unter anderem mit Werken von Max Reger und Louis Vierne, den beiden bedeutendsten Orgelkomponisten rund um die Wende vom 19. in das 20. Jahrhundert). Gespannt darf man auch sein auf die „erste Wiederaufführung“ einer – 1931 bei einem der allerersten Heldenorgelkonzerte entstandenen – Improvisation eines Themas von Anton Bruckner durch Joseph Messner.
Der 1969 verstorbene Joseph Messner gilt als bedeutendster zeitgenössischer Tiroler Komponist (von ihm stammt die heute noch gespielte Salzburger Festspiel-Fanfare). Er war Domorganist und Domkapellmeister in Salzburg und verfolgte die Entstehung der Heldenorgel sehr genau, gab es damals ja auch Pläne, eine Freiorgel auf der Festung Hohensalzburg zu errichten.
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