06.04.2016, 08:52 Uhr

Film & Video Club Kufstein erfolgreichster Club bei Landesmeisterschaft

VÖFA-Präsident Alois Urbanek, Klubleiter Erwin Weiskirchner, Peter Schrettl, Landesmeister Walter Wegscheider, Fritz Hausewirth und Richard Bauhofer (v.l.). (Foto: Film & Video Club Kufstein)

Landesmeisterschaft der Filmautoren von Nord- und Suüdtirol und Vorarlberg in Stumm im Zillertal – Gold für Walter Wegscheiders "Die Zuckerlbande" und Peter Schrettls "Eine Krippe bauen".

STUMM/BEZIRK. Der Videoclub Zillertal feierte sein 30-jähriges Bestehen mit der Durchführung der Landesmeisterschaft der Filmautoren aus Tirol, Vorarlberg und Südtirol. An zwei Tagen wurden 35 Filmbeiträge durch eine fachkundige Jury beurteilt.

Mit "Die Zuckerlbande" zum Landesmeister

Mit Gold ausgezeichnet und Landesmeister von Tirol wurde Walter Wegscheider vom Film & Video Club Kufstein mit seinem Film “Die Zuckerlbande“. Der Film wurde in der Bücherei Bad Häring gedreht und zeigt die „Lesefreudigkeit und Schauspielkunst“ der Kinder, die Walter Wegscheider perfekt inszeniert hatte. Dafür gab es auch noch den Sonderpreis für die „Beste Regie“.
Eine Goldmedaille ging an Peter Schrettl, Film & Video Club Kufstein, mit dem Film „Eine Krippe bauen“. Kameramann Erwin Weiskirchner gelang es, mit stimmungsvollen Aufnahmen den Krippenbaumeister Peter Schrettl und sein Werk, eine Tiroler Kastenkrippe, festzuhalten.
Eine Silber-Medaille gab es für Peter Schrettls "Sepp der Goasbauer“, Film & Video Club Kufstein, und für Egon Frühwirth mit „Kinaesthetics“ vom Innsbrucker Filmklub.
Von den Bronze-Medaillen gingen drei nach Kufstein: Richard Bauhofer mit „Der Weg“, Udo Seethaler mit „Adrenalin in my Head“ und für das Team Hausewirth/Weiskirchner mit „ONE-EIGHTY“. Ein Diplom bekam Toni Exenberger für „Skitag mit der Koasa Combo“.
Mit zwei mal Gold und dem Landesmeister mit einem Sonderpreis, einmal Silber und dreimal Bronze sowie einem Diplom war der Film & Video Club Kufstein der erfolgreichste Filmclub dieser Landesmeisterschaften und konnte sich über wunderschöne, wertvolle Steinpokale mit Zillertaler Granat, vergeben durch den Videoclub Zillertal, für die Landesmeister und die Sonderpreise freuen.

Der beste Beitrag aus Südtirol war der Film „Verzeihen Ja, Vergessen Nie - Franz Thaler“ von Franz Oberkofler.
Eine Goldmedaille, der Sieg im Jeunesse-Bewerb und der Sonderpreis für ein bemerkenswertes Drehbuch ging an das junge Duo Martha Schwaiger und Sophie Brunner vom Filmklub Fieberbrunn mit dem Beitrag „Um dreizehneinhalb Schilling“ – eine Schwarzweiss-Dokumentation über einen Mord in Fieberbrunn im Jahre 1937. Es gelang den Jung-Filmerinnen perfekt, eine große Zahl von Schauspielern für dieses Projekt zu gewinnen, der 30-minütige Spielfilm begeisterte nicht nur die Jury, sondern auch das zahlreich erschienene Publikum im Zillertal.
Silber-Medaillen gab es auch für Peter Mosers „Der Almabtrieb beim Moahof“ und Josef Kainzer mit „Stoffwechsel“, beide Videoclub Zillertal, sowie für Wolfgang Schwaiger mit „Paris! Mes amis“ (Filmklub Fieberbrunn).
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